Foto: CNN International

Christine Lagarde: „Präsidentschafts-kandidatur? Niemals. Weil ich bei Verstand bin. Und bei Verstand bleiben möchte.“

Christine Lagarde war Synchronschwimmerin im französischen Nationalteam und ist heute eine der mächtigsten Frauen der Welt.

 

Die erste Frau an der Spitze des IWF

Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) gewährt in der Sendung „Leading Women“ unseres Medienpartners CNN intensive Einblicke in ihren Karriereweg und ihr Privatleben. Gabriela Frias hatte die Möglichkeit, Christine Lagarde vier Tage lang in ihrem Alltag und auf Reisen in unterschiedliche Länder zu begleiten und so nicht nur eine der mächtigsten Frauen der Welt, sondern auch die Privatperson Lagarde kennenzulernen.

Christine Lagarde trat ihr Amt als ‚Money Woman‘ 2011 an, ein Jahr, das geprägt war von der globalen Wirtschaftskrise und einem Sexskandal ihres Vorgängers Dominique Strauss-Kahn. Vorher war die Anwältin Wirtschafts- und Finanzministerin im Kabinett von Premierminister François Fillon. Sowohl beim IWF als auch in der französischen Regierung ist beziehungsweise war sie die erste Frau in dieser Position. 2014 wählte Forbes Christine Lagarde auf Platz fünf der einflussreichsten Frauen weltweit. Im CNN-Interview spricht sie über ihre Arbeit, ihren Einsatz für Frauen und Frauenrechte auf der ganzen Welt, aber auch über ihren Alltag, ihre Familie und persönliches Scheitern. 

Als Teenager war Lagarde eine erfolgreiche Synchronschwimmerin und erhielt so ein Stipendium für ihr Studium in den USA – der Beginn einer steilen, nicht immer einfachen Karriere. „Die größte Herausforderung in meiner Karriere ist, das Privatleben mit dem Beruf zu vereinen – das ist ein Balanceakt. Der Zeitpunkt der Mutterschaft vieler Frauen deckt sich oft mit dem Zeitpunkt, an dem der Beruf viel von ihnen abverlangt. Man lebt also mit der Schuld und lernt, damit umzugehen“, sagt Lagarde. Außerdem erklärt sie, warum Frauen ihrer Ansicht nach in Krisensituationen für Spitzenpositionen besser geeignet sind als Männer: „Ich habe schon öfter beobachtet, dass in sehr schwierigen Situationen Frauen in die Pflicht genommen werden, um das Chaos in den Griff zu bekommen, um Zuversicht und funktionierendes Teamwork wieder herzustellen. Frauen neigen generell dazu, sich mehr für den Erfolg der Gemeinschaft zu interessieren als für ihre eigene Sichtbarkeit, ihr Ansehen oder ihren Erfolg.“ 

 

 

 

In der Sendreihe „Leading Women“ stellt CNN International jeden Monat Frauen vor, die Spitzenpositionen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Sport bekleiden. Die Sendung zeigt, wie es jede dieser Frauen auf ihre ganz eigene Weise an die Spitze geschafft hat. Gäste der Sendung waren bisher unter anderem die Designerin Carolina Herrera, die US-amerikanische Talkikone Oprah Winfrey und Yahoos CEO Marissa Mayer. Leading Women läuft immer am letzten Mittwoch im Monat, um 11.30 Uhr und um 18.30 Uhr. Weitere Informationen zur Sendung gibt es hier.

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