Foto: Bruce Frick | Flickr

#Dadbod: Wenn Adonis gerne Pizza mag, ist das schön

Das neue Schönheitsideal für Männer heißt #Dadbod. Ein Körper wie von Papa. Wenig Muskeln, viel Bauchfett. Dürfen Frauen jetzt auch hoffen? Ach was!

 

Tschüß Muskeln, Hallo Bierplautze!

Sie sind jung, sie sind heiß und sie haben den Körper eines Vaters. Die neuen Schönheitshelden sind, so das Netz, die mit dem #Dadbod. Die mit dem was? Ja genau, die mit dem Dad Body, also dem Körper, wie ihn ein Vater mittleren Alters hat: Leicht muskulös, aber mit kleiner Bierplautze. Oder Pizzaplautze, oder… jedenfalls sieht man ihm an – und soll ihm ansehen – dass er ein Genießer ist.

Wir starten gerade in die Grillsaison. Meine Herren, bessere Nachrichten hätte es für die männliche Bevölkerung kaum geben können.

Stehen jetzt auch alle auf den #Mombod?

Auch wenn wir es euch gönnen, liebe Männer, und ja, es tatsächlich gar nicht so unattraktiv finden, schließlich ist ein Genussmensch in der Regel ein Zeitgenosse, mit dem man gerne die Tage verbringt, dann fragen wir uns doch: Und was ist mit uns Frauen? Wie sähe denn ein Äquivalent aus? Der #Mombod?

Ja genau, wird super. Hier denkt leider keiner an knackige Frauen mit einem kleinen Bauch, der sich aus Genussfreuden entwickelt hat, sondern ja wohl eher an Schwangerschaftsstreifen. Und das vollkommen zu unrecht, denn so wie vor der Schwangerschaft jeder Frauenkörper unterschiedlich ist, so ist er es auch nach einer Geburt. Aber, ob dieser Hashtag auch Schule machen könnte?

Leider müssen wir uns  bis dato mit Zuschreibungen wie die der MILF (Mother I Want To Fuck) zufrieden geben. Aber, selbstredend, hier spricht auch wieder niemand von einem „Mutterkörper“. Sondern von einer Mutter, der man diesen Status nicht ansieht. Oh du wunderbare Welt.

Aber soll doch jeder wie er will. Wir Frauen schaffen es hoffentlich, auch ohne eigens konstruierten Begriff unsere Genusskörper zu lieben.

Das sagt das Netz zum neuen Trend:

 

 

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