Foto: © GM Company – CC BY 3.0

Die neuen Topmanagerinnen Deutschlands – was sie anders machen

Das Silicon Valley macht es vor: Frauen in Führung wollen nicht mehr die besseren Männer sein. Ein neuer Feminismus bricht sich Bahn – auch bei uns. Gisela Maria Freisinger vom „Manager Magazin“ hat ihre Beobachtungen auf den Punkt gebracht.

Frauen, die bewusst Weiblichkeit ausstrahlen

Frauen wollen nicht mehr die besseren Männer sein, stattdessen strahlen sie bewusst Weiblichkeit aus. Wie sich der neue Feminismus in Deutschland bemerkbar macht, hat Gisela Maria Freisinger von unserem Partner Manager Magazin zusammengefasst.

Dass irgendetwas anders ist, merkt man schon, wenn man mal ein paar Stunden in der „Bank“ gesessen hat, Hamburgs Business-Lunch-Location Nummer eins, Hohe Bleichen 17. In diesem alten Prachtbau halten die neuen Powerfrauen gern Hof, bei Minutensteaks vom Husumer Weideochsen und Quarkkeulchen mit marinierten Sommerbeeren.

Julia Jäkel (43) marschiert vorbei, Mutter von Zwillingen und seit zweieinhalb Jahren Chefin des Verlagshauses Gruner + Jahr (1,75 Milliarden Euro Umsatz). Jäkel ist nicht nur in Hamburg inzwischen eine kleine Berühmtheit: Sie hat Geschäftsführer und Chefredakteure gefeuert, G+J radikal umstrukturiert und Probleme angepackt, die ihre Vorgänger vor sich hin kriseln ließen. Während Männer nach solchen Taten als energische Macher dastehen, hängt Jäkel seither das Image einer Eisdohle an.

Der Manager in ihrer Begleitung – Ende 40, leicht aus den Fugen geraten, Doppelreiher, das weiße Hemd bis unters Doppelkinn zugeknöpft, Krawatte – hat optisch keine Chance, neben dieser Strahlefrau zu bestehen.

Die Szene passt zum Setting: Im Restaurant prangt an der Wand ein Ausspruch des Bankräubers John Dillinger: „Never trust a woman or an automatic pistol.“ Vor der Damentoilette das mannshohe Bild einer Comicfrau, siegesbewusst im engen Dreiteiler, in der Rechten den Aktenkoffer, in der Linken eine fette Zigarre. Vor dem Herrenklo ein in sich zusammengesunkener Pappkamerad, der aussieht, als sei er in den Schlamm gefallen.

„Ich bin, wie ich bin“

Gestatten, hier bin ICH – Tina Müller.                             Quelle: © GM Company – CC BY 3.0

Auftritt Tina Müller (47). Schwarze Jeans, weiße Bluse, randlose Brille, kirschroter Mund, fester Händedruck: Gestatten, hier bin ICH. Sie zeigt die linke Hand, an der sie sich gerade einen Finger blutig gequetscht hat, das Fahrradschloss klemmte.

Müller mischt seit zwei Jahren als Marketingvorständin bei Opel eine Männerbastion auf: die Autoindustrie. Mit der Kampagne „Umparken im Kopf“ hat sie der Konkurrenz gezeigt, dass man mit einer gehörigen Portion Chuzpe ein Markenimage drehen kann. Nur VWs Dieselgate hat in der Branche zuletzt noch mehr Wirbel verursacht als Frau Müllers Werbefeuerwerk. Ihr Tipp, wie man sich als Frau auch gegen Widerstände durchsetzt: „Authentisch sein, bei sich bleiben, sich nicht an eingefahrenen Mustern und männlichen Stilvorgaben orientieren“. G+J-Chefin Jäkel sagt: „Ich bin, wie ich bin.“

Jäkel und Müller stehen für einen neuen Typus Frau in den deutschen Chefetagen: Frauen, die keine stereotypen Kampfbilder mehr im Kopf haben; die nicht mehr glauben, den besseren Mann abgeben zu müssen, um durchzudringen; die ganz bewusst Weiblichkeit ausstrahlen.

Neuer Glamour-Feminismus

Dieser neue Glamour-Feminismus hat seinen Ursprung (wie so oft) in Amerika, erfasst nun aber peu à peu auch die deutsche Unternehmenslandschaft. Dick mit Glitzer verziert, hat er bereits weite Teile der Entertainmentindustrie erobert, ist dort zu einem ernst zu nehmenden Wirtschafts- und Imagefaktor geworden. Und zu einem Fanal des Widerstands.

Als Apple kurzerhand beschloss, sich für seinen Streamingdienst der Urheberrechte der Musiker vorerst kostenfrei zu bedienen, war es eine junge Frau, die Sängerin Taylor Swift, die sich dagegen auflehnte und den reichsten Konzern der Welt in die Knie zwang. Ihr Protest kam ganz ohne Kriegsgeheul aus. Charmant formulierte sie einen offenen Brief, „To Apple, Love Taylor“, der dank der sozialen Netzwerke zur Waffe wurde.

Schauspielerin und Oxford-Studentin Emma Watson.        Quelle: flickr | David Shankbone – CC BY 2.0

Die Schauspielerin und Oxford-Studentin Emma Watson tourt als UN-Botschafterin für die Rechte der Frauen durch die Welt, ihre Kollegin Salma Hayek konnte den milliardenschweren Gatten François-Henri Pinault, Herr des Luxuskonzerns Kering, zur Finanzierung der „Chime for Change“-Initiative gewinnen, die weltweit Mädchen unterstützt. Gucci und Gerechtigkeit? Geht doch!

Hollywoodstars wie Jessica Alba oder Gwyneth Paltrow treiben das neue Frausein sogar auf die Spitze, indem sie sich als neue Superhausfrauen im Stil einer Martha Stewart gerieren und Haushalts- und Pflegeartikel vertreiben. Heimchen am Herd? Na und!

Gläserne Decken bekommen Risse

„Not That Kind of Girl“-Bestsellerautorin und Seriendarstellerin Lena Dunham, die durch ihre eigenwillige Art, Feminismus, Lifestyle und Politisches zu verbinden, zur Heldin der Youtube- und Bloggerszene avancierte, hat für ihren Newsletter jüngst Hillary Clinton interviewt. Verrückt? Nein, die Kandidatin hat nur die Zeichen der Zeit erkannt!

So viel Frau war nie. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge ihrer G7-Präsidentschaft Mitte September 50 weibliche Leader aus allen Kontinenten nach Berlin einlud, wurde lebhaft debattiert, wie denn der längst fällige Durchmarsch der Frauen zu bewerkstelligen sei. Unter den Geladenen Tina Müllers US-Konzernchefin Mary Barra (General Motors), die einzige Frau im Kreise der globalen Autobosse, sowie G+J-Lady Julia Jäkel.

Gläserne Decken werden durch die verbale Schützenhilfe mächtiger Regierungschefs zwar nicht zertrümmert, doch sie bekommen Risse. Solche Treffen entwickeln Momentum. Jäkel berichtet, „Frauen unterstützen sich heute gegenseitig. In dieser Intensität ist das neu.“ Neu ist auch der Umstand, dass in den USA immer mehr Männer den Frauennetzwerken beitreten.

In der Wirtschaft zeigt ausgerechnet die Macho-Festung Silicon Valley, wo es künftig langgeht. Dort hat sich Apple Angela Ahrendts geholt, als Burberry-Chefin einst bestbezahlter CEO eines FTSE-100-Konzerns; bei Facebook gibt Sheryl Sandberg als COO den Ton an; bei Google wacht seit Mai Ex-Morgan-Stanley-Bankerin Ruth Porat über die Finanzen. Und Yahoo wird sogar von einer Frau geführt: Marissa Mayer. Viele der Damen sind noch relativ jung, alle sind bekennende Mütter.

Weiblicher Willen zur Macht

Marissa Mayer auf DLD Konferenz 2009.                   Quelle: Wikimedia commons | Keraunoscopia

Seit Mayer sich im „Vogue“-Shooting lasziv räkelte, blaues Kleid, figurbetont, knallroter Mund, blondes Haar, High Heels, gilt zudem eine neue Kleiderordnung. Endlich!, applaudierten viele.

Als sie unlängst bekannt gab, sie erwarte nach ihrem ersten Kind nun Zwillinge, werde aber bis zum Geburtstermin arbeiten und schon zwei Wochen später wieder im Büro sitzen, sorgte Mayer erneut für Aufruhr. Schon das erste Baby wurde neben dem Chefzimmer einquartiert. „Meine Prioritäten sind Gott, Familie und Yahoo“, sagt sie. Dem muss man nicht zustimmen, dennoch mutet die hierzulande bis zuletzt teils inbrünstig geführte Rabenmutterdebatte an wie ein Ausflug ins tiefste Mittelalter.

Taugen die Modelfrauen aus dem Valley auch für die deutsche Wirtschaft als Role Model? Opels Tina Müller sieht Sheryl Sandberg als Beispiel dafür, wie es gelingen kann, „durchsetzungsstark, kompetent zu sein und trotzdem Frau zu bleiben“. Sie hat die nur ein Jahr Jüngere unlängst in kleinem Kreis in Berlin getroffen, man ging zusammen mittagessen, mochte sich.

Sandberg wurde durch ihr Buch „Lean In“, mit dem sie den „weiblichen Willen zur Macht“ propagiert, zu einer modernen Ausgabe der legendären Altfeministin Gloria Steinem. Und nach dem Unfalltod ihres Mannes, über den ganz Amerika öffentlich gemeinsam mit ihr trauerte, stieg sie gar zur Ikone auf, die für Anmut, Zerbrechlichkeit und Härte zugleich steht.

Vom Puderpinsel ans Lenkrad

Auch Tina Müller hat sich auf ihrem Karriereweg verhalten wie ein ganzer Kerl. Als ihr klar war, dass sie bei Henkel noch lange auf den ersehnten Vorstandsposten würde warten müssen, nahm sie kurzerhand das entsprechende Angebot von Beiersdorf an. Ihr CEO, Kasper Rorsted, der sich gern als Frauenförderer feiern lässt, war erzürnt, beharrte auf einer zweijährigen Wettbewerbssperre. Aus der Traum, in der Kosmetikindustrie in Führung zu gehen. Sie lernte für sich das, was später bei Opel zum Motto der von ihr gestarteten Werbekampagne wurde: „Umparken im Kopf“.

Zu dem Autobauer gelotst hat sie Personalberater Dieter Rickert, bekannt als Königsmacher der (männlichen) Chefetagen hierzulande. Schon nach dem ersten Jahr verpasste sie der Biedermarke ein neues, durchaus cooles Image, ohne sich dabei lächerlich zu machen. Müller wurde zum Gesicht von Opel, noch vor Karl-Thomas Neumann, ihrem Chef. Dass sie in den Board von General Motors in Europa aufrückte, war nur konsequent.

Natürlich war ihre Mission kein Selbstläufer. Wer vom Puderpinsel ans Lenkrad will, muss sich erklären. Also ging sie von Anfang an in die Betriebsversammlungen, veranstaltete Townhall Meetings und erläuterte, warum Kommunikation so entscheidend ist.

Mehr Selbstbewusstsein, bitte

Das ausschlaggebende Jahr steht Tina Müller noch bevor. 2016 will Opel endlich profitabel sein. Eine Sensation, sollte dies gelingen. Es wäre dann auch ihr Verdienst. Vor allem natürlich das von Karl Lagerfelds Katze Choupette, Opels haarigem Markenbotschafter. Die exzentrische Eminenz der Pariser Modewelt inszenierte die Revolution der Frauen bereits auf dem Laufsteg, auf den Handtaschen von Lagerfelds Frühjahrskollektion 2015 leuchtet die Losung „Feministe mais feminine“ auf.

Ein Slogan, der in den Worten von Miriam Kraus (44) so klingt: „Ich bin eine Frau, ich will aussehen wie eine Frau und wahrgenommen werden als eine Frau.“ Kraus ist Leiterin Global Governance, Risk & Compliance bei SAP, bei Sky Deutschland sitzt sie im Aufsichtsrat. Sie zeigt sich so, wie sie auch rüberkommen möchte, trägt zu den knallroten Fingernägeln, den langen schwarzen Haaren und den High Heels meist ein Kleid. Für Kraus signalisiert dieser Look Selbstbewusstsein; dass andere, meist Frauen, sie schon mal als Modepüppchen abkanzeln, ficht sie nicht an.

„Mode hat mit Eleganz und Kultur zu tun“, findet die stilgewandte Julia Jäkel, sich im Geschäftsalltag schön zu kleiden sei eine Frage des Respekts vor dem Gegenüber.

In anderen Ländern, wo Mode an der soziologischen Fakultät angesiedelt ist, wird gerade voller Aufregung registriert, dass die jüngst vorgestellte Frühjahr-Sommer-Kollektion 2016 von Miuccia Prada keine einzige Hose enthält. Nur Kleider. Was das wohl zu bedeuten hat, wo doch die sogenannte Prada-Frau besonders stark vertreten ist im Management?

Sabine Eckhardt (43) ist eine dieser Prada-Frauen. Die studierte Germanistin, blaue Augen, lange blonde Haare, Zopf, geht auf braungebrannten Beinen ohne Nylonschimmer und könnte gut in einer der vielen Serien auf ProSiebenSat.1 mitspielen.

Dazu bleibt ihr aber keine Zeit, sie führt drei Spartenunternehmen des Medienkonzerns als Geschäftsführerin. Eckhardt kümmert sich um Marketing und Sales, Lizenzgeschäfte und Crossmediales. Zu den geschätzt fast zwei Milliarden Euro TV-Werbeeinnahmen des Senders steuert ihr Beritt einen höheren dreistelligen Millionenbetrag bei. Seit über einem Jahrzehnt im Haus, hat sie wesentlich mit dazu beigetragen, dass aus dem Sender, der als Pennystock-Bude begann, ein Dax-30-Kandidat wurde.

Zu Beginn kämpfte Eckhardt noch gegen ihr Barbie-Image an, sie war als Berufseinsteigerin tatsächlich bei Mattel zuständig für die Vermarktung der heiß umstrittenen Puppe. Heute wird ihr öfter die Frage gestellt, warum eine Managerin ihres Formats nicht längst im Vorstand sitzt.

Es braucht selbstbewusste Frauen – und selbstbewusste Männer

Eckhardt bittet, in dem knallorangefarbenen Sessel in ihrem Büro Platz zu nehmen, setzt sich, Rücken durchgedrückt, auf das große braune Ledersofa (ganz Bauhaus-Strenge) und bekennt: Auch sie habe eine Camouflagephase gehabt, in der sie sich, frei nach Loriot, in elf Arten von Grau gekleidet habe. Das habe sie irgendwann nicht mehr ertragen.

Seither traut sie sich was. „Hinterfragen ist mein Lieblingsthema, das hat mich nach vorn gebracht“, sagt Eckhardt. „Man merkt dann schnell, dass die anderen am Tisch auch nur mit Wasser kochen.“ Und sie gibt zu, untypisch Frau, „Freude an Machtthemen“ zu haben.

Die starke Frau also? „Hmm, eher nein“, erwidert Eckhardt. „Ich bin nur sehr klar in dem, was ich will und wie ich es will.“ Klarheit als Stärke. Das gleiche Muster wie bei Julia Jäkel und Tina Müller.

Natürlich wären die Karrieren dieser drei Frauen, die nach wie vor Ausnahmen sind in Corporate Germany, nicht möglich gewesen ohne ihre Chefs. Sabine Eckhardt wurde schon als 32-Jährige zur Geschäftsführerin befördert, von ihrem Boss Marcus Englert. „Man braucht die schützende Hand“, sagt sie, „zu wissen, man könnte sich an seinen Vorstand wenden, auch wenn man es nicht macht, das hilft.“

Auf Augenhöhe

Tina Müller gesteht, während sie den am Fahrradschloss verletzten Zeigefinger knetet, nach zwei Jahren in der Autobranche könne sie erst ermessen, wie mutig es von ihrem CEO Karl-Thomas Neumann war, sie zu heuern. Und die Geschichte von Julia Jäkel beginnt sinnigerweise mit einer Wand: Als sie im September 2012 in den Vorstand aufstieg, sollte sie in dem Triumvirat Gleiche unter Gleichen sein, übernahm als Newcomerin aber das großzügige Büro des ehemaligen Vorsitzenden Bernd Buchholz. Das fanden die beiden Herren nur so mittelgut. Da müsse eine Wand her.

Ein halbes Jahr später waren die Machtverhältnisse geklärt, Jäkel die Frau im Haus und ihre einstigen Kos abgefunden. In ihrem „Prinzessinnenpalais“ (Hausjargon) residiert die resolute Umkremplerin immer noch. Thomas Rabe, Chef des G+J-Eigners Bertelsmann, stellt sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit (zuletzt anlässlich der 50-Jahr-Feier im Hamburger Rathaus) hinter seine rasante Aufsteigerin. „Es braucht selbstbewusste Männer, die Frauen in verantwortungsvolle Positionen befördern, und selbstbewusste Frauen, die diese Herausforderung annehmen“, so bringen es Tina Müller und Sabine Eckhardt fast unisono auf den Punkt.

Was Hollywood heute unter Feminismus versteht, reduzierte Beyoncé (34), eine der drei mächtigsten Popstars der Welt, bei den letztjährigen MTV Video Music Awards in ihrem Bühnenbild auf eine einzige Vokabel: Feminist. Dazu ließ sie die Stimme der vielfach preisgekrönten Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie (38) einspielen: „Feminist(in): Die Person, die an die politische, soziale und wirtschaftliche Gleichheit der Geschlechter glaubt.“

Augenhöhe also. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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