24/7 Druck: Warum mich die Unsicherheit jetzt ständig begleitet und was ich dagegen mache

In ihrer Kolumne schreibt die EDITION F-Gründerin Nora Vanessa Wohlert über Druck, Verantwortung, Existenzangst und neue Möglichkeitsräume in Krisen.

Die Unsicherheit wird zu einem Teil von mir

Selten, ganz selten gibt es Dinge, an die denke ich abends beim Einschlafen und dann direkt wieder morgens, noch bevor ich die Augen öffne. Das sind diese Tage, an denen auch der Schlaf dazwischen irgendwie nicht so klappt wie ich es brauche. Manchmal schaffen es die Gedanken auch in meine Träume. Es geht dann fast 24 Stunden um nichts anderes. So ist es jetzt gerade.

Alles, woran ich denke, alles was ich lese, alles worüber ich rede, dreht sich um Corona COVID-19 und die Auswirkungen. Für uns bei EDITION F begann der Druck Anfang März zu steigen. Kann das erste von zwei Events, die wir im Jahr veranstalten, wirklich stattfinden? Die Zweifel wurden immer größer – Mitte März kam dann die Entscheidung, das Event nicht planbar, die Gesundheit hat absoluten Vorrang. Wir sagen ab. Es fühlt sich richtig an und doch steigt die persönliche Unsicherheit. Am gleichen Tag entscheiden wir, dass wir ab sofort alle im Home Office arbeiten. Wir verkaufen nun auch kaum noch Tickets für unsere große Konferenz im Oktober. Die Unsicherheit nimmt zu, bei allen. Der wirtschaftliche Druck steigt. Ab jetzt wird die Unsicherheit zu einem Teil von mir.

Die ersten sieben Tage weiß ich nicht, was ich als nächstes machen soll. Mein Kopf ist leer. Sonst entwickle ich ständig neue Ideen, doch alles ist blockiert.

Nachdem wir uns mit dem Team nach dem Tiefpunkt im März 2019 durchgekämpft haben, das vergangene Jahr auf unglaubliche Weise mit einer schwarzen Zahl abschließen konnten und positiv in 2020 gestartet sind, befinden wir uns nun in der Schwebe zwischen Zuversicht und Sorge um unser Unternehmen EDITION F. Wie werden Kund*innen reagieren? Wie lange werden wir in diesem Zwischenstadium des Abwartens steckenbleiben? Werden Unternehmen noch Geld für Marketing und Werbung ausgeben, und wenn ja: wann und wie viel? Wann werden wieder Events möglich sein? Events, die 60 Prozent unserer Einnahmen über Ticketverkauf und Sponsoring ausmachen. Wird es uns gelingen, unsere neuen digitalen Geschäftsmodelle zu verkaufen, so gut, dass sie fehlende Einnahmen durch unser erstes großes abgesagtes Event, den 25 Frauen Award, und die aktuelle Schockstarre potenzieller Unternehmens-Kund*innen ausgleichen können? Wie schaffen wir die Balance zwischen Realismus und Zuversicht?

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In nur 28 Tagen hat der Dax fast 40 Prozent eingebüßt. Das ist der schnellste Absturz des Aktienmarkts, den es in Deutschland je gab. Fast alle Läden sind geschlossen. Die Wirtschaft wankt. Suse und ich entscheiden, dass wir selbst und Teile des Teams in Kurzarbeit gehen müssen, um es schaffen zu können. Wir brauchen einen Plan B und einen Plan C. Müssen alle Eventualitäten durchdenken. Wir brauchen neue digitale Geschäftsmodelle, um das als Unternehmen zu überstehen.

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Viel Freude dabei.

Die ersten sieben Tage weiß ich nicht, was ich als nächstes machen soll. Mein Kopf ist leer. Sonst entwickle ich ständig neue Ideen, doch alles ist blockiert. Mein guter Freund Waldemar nennt das Schockstarre. Er meint damit den Zeitraum, bevor ein klarer Gedanke möglich ist. Ich schließe die Augen und atme durch, so wie man es bei Meditationen lernt, für die mir meistens ohnehin die Geduld fehlt. In sich reinhören.

Meine Haut fühlt sich kalt an, mein Kopf heiß, mein Hals kratzt vom vielen reden, mein Herz scheint immer ein bisschen schneller zu schlagen als gewöhnlich.  

Ein Stück der Freiheit, die ich mir manchmal nehme, wenn nichts mehr geht in meinem Kopf, ist weg. Wir dürfen nicht reisen, anders als sonst, anders als ich es je zuvor erlebt habe, gibt es diesen Ort, an dem andere Gedanken möglich sind, aktuell gar nicht.

Am liebsten wäre ich jetzt woanders, weit weg, am Meer, wo die Sonne scheint. Wo andere Gedanken möglich wären. Doch wir dürfen nicht reisen, anders als sonst, anders als ich es je zuvor erlebt habe, gibt es diesen Ort, an dem andere Gedanken möglich sind, aktuell gar nicht. Ein Stück der Freiheit, die ich mir manchmal nehme, wenn nichts mehr geht in meinem Kopf, ist weg. Normalerweise, wenn der Druck wächst, ich im Getümmel der Gedanken untergehe, nicht mehr objektiv auf Probleme sehen kann, entferne ich mich von ihnen. Mache etwas ganz anderes, schalte ab. Um danach wieder neu auf sie blicken zu können. Das ist eigentlich mein ultimativer Tipp gegen Druck. Etwas anderes zu machen, als man gerade machen soll, um danach wieder in die Vogelperspektive zu gehen.

Seit drei Wochen fühle ich mich, als würde ich mich bei meinem eigenen Leben wie in einem Film beobachten. Alles was ich mache, ist nur funktional, die Abläufe fast mechanisch. Aufstehen, duschen, in den Call einwählen, lächeln, mit dem Team sprechen, hoffen. Ich gehe jetzt nur noch zum Einkaufen raus. Der Druck, der Wunsch, das Unternehmen, unsere Vision, die Arbeitsplätze zu retten, ist omnipräsent.

Auf den ersten Blick scheint alles wie vor einem Jahr. Fast auf den Tag, im März 2019, mussten meine Mitgründerin Suse und ich entscheiden, dass wir einen ganzen Geschäftsbereich unseres Unternehmens einstellen und ein Drittel unseres Teams kündigen müssen, um insgesamt als EDITION F überleben zu können. Alles veränderte sich in den Wochen danach. Viele im Team entschieden, selbst zu gehen. Aus Unsicherheit, aus Unzufriedenheit. Suse und ich begannen uns selbst zu hinterfragen, drehten unser Führungsverhalten hin und her, sprachen mit unterschiedlichen Coaches, mit Therapeut*innen, arbeiteten an Strukturen.

Ich denke so oft, wenn ich jetzt nicht 110 Prozent gebe, bin ich nicht genug, dann bin ich Schuld, wenn es gegen die Wand fährt. Keine*r macht mir diesen Druck, er kommt von innen.

Ein Prozess, der sein musste, aber sich teilweise schmerzlich unlösbar anfühlte. Viel zu spät hatten wir angefangen, bewusst an der Kultur zu arbeiten, bis es zu spät war. Bis heute bleiben die Spuren des Prozesses und Fragen, die sich wohl nie ganz lösen lassen. Was habe ich falsch gemacht? Was kann ich verändern? Wie viel Verantwortung, wie viele Fehler liegen bei mir? Du kannst noch so viel New-Work-Wind in das Unternehmen pusten – als Gründerinnen bleiben wir für ewig auch die Messlatte für die aktuelle Lage, Impulsgeberinnen für Zuversicht, Beispiel auf negative oder positive Art.

Hinzu kommt: Ich bin ein Harmoniesehnsuchtsmensch. Und Streit ist für Harmonie, logischerweise, tödlich. Suse und mich, vor allem aber auch das Team, traf das Auseinanderdriften des Teams hart. Es machte mich traurig, dass mit dem Ausscheiden einiger Menschen aus dem Team auch eine Tür zugegangen ist, zum Beispiel für weitere Kommunikation. Bis heute würde ich sie gerne wieder aufmachen und einen Weg zurück finden.

Ich fühle mich verantwortlich für das Team, unsere Gesellschafter, sogar für die Leser*innen, die gesellschaftlichen Debatten, die wir mit EDITION F begleiten. Ich denke so oft, wenn ich jetzt nicht 110 Prozent gebe, bin ich nicht genug, dann bin ich Schuld, wenn es gegen die Wand fährt. Keine*r macht mir diesen Druck, er kommt von innen. Erwartungen kamen in meinem Leben schon immer vor allem von mir. Mein direktes Umfeld gibt mir eher andere Druckaufträge: „Warte nicht mehr mit dem Kind“, ist zum Beispiel so ein Klassiker.

Im letzten Jahr habe ich gespürt, wann für mich der Druck zu groß wird. Wenn der wirtschaftliche Druck sich paart mit zwischenmenschlichem Druck. Das ist oft so. Wenn ein Bereich unseres Lebens nicht mehr stabil steht, ist das auch eine Belastungsprobe für die anderen.

Druck. Seit über einem Jahr begleitet uns wirtschaftlicher Druck, eigentlich bereits seit der Gründung von EDITION F. Damit sind wir nicht alleine. Aber es macht etwas mit mir, wenn dieser Druck andauert, mich das Gefühl beschleicht, dass ich noch so viel tun kann, es wird vielleicht nicht gut.

Ein Gefühl, das viele jetzt mehr als zuvor spüren. Täglich. Andauernd. Schleichend. Existenzangst. Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass alles noch fast normal war. Corona COVID-19 schien weit entfernt. Weit genug. Interessierte kaum jemanden hier. Ein Desinteresse aus einer anderen Welt, denke ich heute. Für mich fühlt es sich nach einer neuen Dimension des Drucks an. Nicht wie vor wichtigen Prüfungen, oder großen Auftritten, es ist ein kontinuierlicher Druck, der sich leicht auf die Brust legt und bleibt.

Druck ist individuell und ihn sich zu erlauben, kann ihn schon ein bisschen abschwächen.

Ich beginne darüber nachzudenken, dass es vielen Menschen wohl immer so geht. Und wie privilegiert wir in unserer Berliner Wohlfühl-Blase in einem der reichsten Länder der Welt sind. Die Ungerechtigkeit unserer Welt wird auch in dieser Krise diejenigen härter treffen, die weniger haben. Weil unsere Aufmerksamkeit nicht mehr in den Flüchtlingslagern der europäischen Außengrenzen ist, nicht beim Krieg in Syrien. Ist das egoistisch? Ja.

Druck ist individuell und ihn sich zu erlauben, kann ihn schon ein bisschen abschwächen. Natürlich darf man sich fragen, wie es sich die nächsten Wochen oder Monate alleine in der Stuckbesetzten Drei-Zimmer-Wohnung anfühlen wird, wie es ist, mit den Kindern Homeschooling zu machen und seinen Teenager-Kids zu erklären, dass Corona-Park-Partys asozial sind. Natürlich darf man sich fragen, was passiert, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert oder sein Unternehmen schließen muss. Wenn jemand aus dem engen Kreis nicht überlebt.

Für uns alle verändert sich das Leben aktuell. Dynamisch ist die Entwicklung, hören wir von Politiker*innen und Expert*innen. Spürbar wird, wie sehr wir von Kontakten und Beziehungen leben. Viele Menschen helfen jetzt ihren Nachbar*innen, telefonieren viel öfter mit Großeltern und Eltern. Einige verschließen die Augen davor, dass sich etwas geändert hat, wollen schnellstmöglich wieder zurück auf Normal.

Das Robert-Koch-Institut prüft, anonymisiert, unsere Mobilität anhand unserer Handydaten. In Israel bekommen Handybesitzer*innen, die sich länger als fünf Minuten in der Nähe von Coronapatient*innen aufgehalten haben, eine SMS mit der Bitte, sich sofort nach Hause zu begeben, Quarantäneteams in Schutzanzügen spüren Menschen auf, die die Quarantäne brechen und stürzen sie zu Boden. Drohnen sagen uns, dass wir die Quarantäne einhalten sollen. Big Brother is watching you. Was scheint wie in einem schlechten RTL-Sciene-Fiction-Film, ist wirklich real.

Das hier ist kein Film. Kein schlechter Traum. Kein seltsames Gedankenspiel.

Sich einzugestehen, dass Sorgen und Druckgefühl in Ordnung sind, kann ein wichtiger Schritt sein auf dem Weg, besser mit ihnen umzugehen.

Unsere Sorgen sind berechtigt. Nicht alle werden die Coronakrise überleben, das gilt physisch und wirtschaftlich. Viele von uns begleitet deshalb eine neue Angst. Eine, die tiefer sitzt und kollektiv geworden ist. Sorgen um die Eltern und Großeltern, Sorge um Risikogruppen und die Freiheit unserer Welt.

Wie wird unsere Welt aussehen, danach? Oft habe ich die letzten Wochen diesen Satz gelesen: Die Welt, wie wir sie heute kennen, wird schon nächste Woche eine ganz andere sein. Das Gefühl der unaufhaltbaren Unsicherheit ist gruselig. Verlässlichkeit fehlt. Ohne, dass wir selbst etwas daran ändern können, ist jetzt das Gebot der Stunde, dass alle „gemeinsam, allein bleiben“, wie der Chefredakteur des „Zeit-Magazins“ Christoph Amend es so treffend aufgeschrieben hat.

Ich fühle mich gelähmt und denke im nächsten Moment: Jetzt erst recht. Lasst uns die Welt erobern.

Es gibt jetzt so viele Menschen mehr, die darüber nachdenken müssen, wie sie ihre laufenden Kosten – fernab vom Luxus – decken können. So viele Menschen, denen zum nächstmöglichen Termin gekündigt wurde, weil es nicht anders geht. Menschen, die mit 60 Prozent netto im Kurzarbeiter*innen-Geld nicht einmal am Existenzminimum leben. Unzählige Menschen, denen von heute auf morgen jeder Auftrag weggebrochen ist. So viele Unternehmen und Startups wackeln. Von der Soloselbständigen bis zum DAX-Konzern. Unzählige Menschen, die eben nicht die nächsten Wochen im Home Office per Google Hangout digitale Kaffeepausen machen können und deren Gehalt fix ist.

Ich fühle mich gelähmt und denke im nächsten Moment: Jetzt erst recht. Lasst uns die Welt erobern. Ich denke an die Worte von Waldemar, der versprach, dass nach der Schockstarre die Ideen kommen.

Eine Krise muss nicht ausschließlich Verlust bedeuten, sondern kann neue Möglichkeitsräume eröffnen. Solche, an die man sonst nie gedacht hätte, weil es nicht notwendig war an sie zu denken.

Und er behält recht. Wir geben jetzt noch mehr Fokus auf EDITION F Plus, unser Bezahlmodell für Leser*innen, das wir ohnehin schon geplant hatten. Wir tun alles, um die FEMALE FUTURE FORCE Academy, die uns schon einmal gerettet hat, um uns dann fast das Genick zu brechen, neu und unkompliziert aufzustellen. Nach der Schockstarre kommt der Daueralarm, mir hilft die Deadline für EDITION F Plus, das klare Ziel, der Launchtag, um wieder Motivation zu haben. In mir ist Hoffnung. Kleine, aber deutliche Hoffnung. Sie gesellt sich zur Angst um unsere Welt, um die Gesundheit von Menschen, die mir wichtig sind und Menschen, die ich gar nicht kenne.

Eine Krise muss nicht ausschließlich Verlust bedeuten, sondern kann neue Möglichkeitsräume eröffnen. Solche, an die man sonst nie gedacht hätte, weil es nicht notwendig war, an sie zu denken. So ging es Suse und mir mit EDITION F schon oft. In den größten Krisen hatten wir oft die besten Ideen. So entstand 2017 die FEMALE FUTURE FORCE Academy, als wir mit dem Rücken zur Wand standen, weil das Geld auf dem Konto nur noch für zwei Monate reichte. So entstehen aktuell bei uns und vielen anderen neue Ideen, um die Krise zu überdauern. Vielleicht sind Ideen dabei, die langfristig sogar für mehr Stabilität sorgen.

Aber, auch das ist klar, vielleicht reichen die Ideen nicht. Was wäre dann? Diese Frage habe ich mir in dem kippeligen Jahr 2019 immer wieder gestellt. EDITION F ist unser großer Traum, unseren Beitrag zu einer gleichberechtigteren Welt zu leisten. Es würde unendlich wehtun, wenn dieser Weg zu Ende gehen würde. Aber, und es tut weh, diese Zeilen zu schreiben, alle im Team würden weiterziehen und einen anderen, aber weiterhin wichtigen Beitrag leisten. Diese Gewissheit nimmt mir den Druck. Auch wenn ich nicht will, dass sie zur Gewissheit wird.

Ich wünsche mir, dass es auch dieses Jahr diesen Tag gibt, wo wir viele Menschen offline zusammenbringen und eine besondere Magie entsteht. Den FEMALE FUTURE FORCE DAY.

Den unüberwindbaren Wandel als Bruch mit Routinen, als Neubeginn zu sehen. Die erzwungene Pause als eine Zeit, in der wir uns bewusst machen, was wir wollen, was wir können und was uns wichtig ist.

Es ist die Ungewissheit und Machtlosigkeit, die in der aktuellen Situation so viele von uns lähmt. Die Sehnsucht danach, dass alles wieder wird, wie es war. Der Wunsch, zu wissen, wann Tag X ist, der Tag, an dem alles wieder ist, wie es einmal war. „Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn ,vorbei sein wird‘, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt“, schrieb der Zukunftsforscher Matthias Horx vor fast zwei Wochen in einem Artikel. Seine Antwort: Niemals. Ich schlucke an dieser Stelle des Textes, das Bild von Zukunft ist aktuell so oft ein Bild von einer Welt und einer Zeit, auf die es sich nicht lohnt zu warten.

Doch dann kommt Hoffnung auf. In seiner Vision vom Herbst 2020, in den jetzt alles Leben geballt vertagt wird, passiert viel Gutes. Junge Menschen gehen jetzt gerne spazieren, Unternehmen, die Home Office immer verboten haben, sehen durch die neu gewonnenen Erfahrungen die Vorteile, wir haben Kontakte gefestigt, die wir sonst nicht ausgebaut hätten, Berufe, die lange nicht ausreichend anerkannt wurden, bekommen andauernde Wertschätzung, die AfD wird bedeutungslos, vielleicht sogar Trump überraschend abgewählt. Horx prophezeit: „Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?“

Zukunft, etwas, auf das man sich wieder freuen kann. Was Horx hier macht, hat auch mir schon oft geholfen, wenn der Druck nicht mehr auszuhalten war. Den unüberwindbaren Wandel als Bruch mit Routinen, als Neubeginn zu sehen. Die erzwungene Pause als eine Zeit, in der wir uns bewusst machen, was wir wollen, was wir können und was uns wichtig ist.

Eines ist klar: Geteilter Druck ist halber Druck, lasst uns in diesem Sinne offen wie nie zuvor über unsere Ängste sprechen, unsere Sorgen teilen und uns gegenseitig stützen.

Damit wir weiter unseren Teil zu einer gleichberechtigteren Welt beitragen können, brauchen wir dich. Wir finanzieren uns durch Events und Werbung. Beides ist aktuell schwer. Deshalb freuen wir uns sehr, wenn ihr uns und unsere Arbeit unterstützt. Mit EDITON F Plus für euch und eure Freund*innen und indem ihr weitersagt, dass es EDITION F Plus jetzt gibt, durch den Kauf einzelner Module der FEMALE FUTURE FORCE Academy oder durch den Kauf eines Tickets für den FEMALE FUTURE FORCE DAY am 10. Oktober 2020 (sollte das Event nicht stattfinden, erstatten wir euch das Ticket).

Danke, dass ihr an uns glaubt. Wir glauben auch an euch, unabhängig davon, an was ihr gerade arbeitet.

Eines ist klar: Geteilter Druck ist halber Druck, lasst uns in diesem Sinne offen wie nie zuvor über unsere Ängste sprechen, unsere Sorgen teilen und uns gegenseitig stützen. Ich freue mich auf die Zukunft mit euch und den Tag, an dem wir uns wieder live in die Augen schauen.

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Gemeinsam mit Susann habe ich 2014 EDITION F gegründet. Außerdem bin ich Gründerin und Geschäftsführerin von EDITION F. Ein Traum.

Davor hab ich unterschiedliches gemacht. Über zwei Jahre war ich Redaktionsleiterin bei Gründerszene, wo ich auch mit Susann gearbeitet habe. Davor begleitete ich den Aufbau eines Startups und hab ein Redaktions-Volontariat bei fischerAppelt gemacht.

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