Foto: Carl Zeiss AG

Lesestoff für die Feiertage

Welche Managerliteratur dein Unternehmen 2017 besinnlich macht

 

Zwischen den Jahren ist die Zeit zur Ruhe zu kommen. Zeit für die Familie und auszuspannen. Für viele Unternehmer ist die Zeit nach Weihnachten auch eine Gelegenheit, die eigene Firma neu aufzustellen. Welche Bücher dabei helfen, die eigene Strategie zu überdenken.

Besser Präsentieren, ein Übungsbuch

Gut sein ist das eine. Das auch rüberbringen, das andere. Für alle, die 2017 an
ihrer Präsentationstechnik feilen wollen, empfiehlt sich das interaktive E-Book
Rhetorik von Peter Flume. Die theoretischen Grundlagen rund um die wichtigsten Rhetorik-Skills können sich Leser am iPad oder E-Reader aneignen.
Die eingebetteten Audiodateien bieten Hörbeispiele typischer
Gesprächssituationen des Berufslebens. Per Fingertipp können zusätzliche
Infotexte geöffnet werden, mit der Notizfunktion lassen sich eigene Gedanken
und Anregungen abspeichern. Von rhetorischen Stilmitteln über den Einsatz der
Stimme bis hin zu Tipps für kritische Gesprächssituationen erhält der Nutzer
mit dem eBook active ein optimales multimediales Rhetoriktraining.

Peter Flumes digitales Rhetorikbuch ist seit 2014 erfolgreich auf dem Markt. Jetzt wurde das Trainingsmittel mit Hörbeispielen und interaktiven Funktionen mit dem Prädikat „Special Mention“ des German Design Award 2017 ausgezeichnet. Der Titel überzeugte die Jury im Bereich Communication Design / Books and Calendars mit seiner Möglichkeit echten intuitiven Lernens.

Unternehmensführung: Jetzt, das Echtzeit-Prinzip

Die Erfolgsautoren Simone und Jochen Stargardt liefern in ihrem Buch Jetzt konkrete Tipps für das moderne Führen eines Betriebes. Dabei räumen sie mit Irrtümern auf und erzählen anhand von Praxisbeispielen, auf welche Faktoren es im Zeitalter von Internet und totaler Transparenz ankommt: Wer glaubt, das iPhone seiner Branche erfinden zu müssen, ist auf dem Holzweg.
Die Hoffnung auf den einen großen Wurf, die zündende Idee, die Erfindung des
Rads, lähmt viele Unternehmer. Und vor allem: Sie werden rechts überholt. Ehe
sie über das perfekte Produkt sinnieren, sind Konkurrenten etwa in Sachen
Service auf einmal schneller und stehlen damit Kunden.

Wir brauchen nur eine neue Strategie, diese ausgetüftelt und geplant, für die nächsten 20 Jahre, dann läuft’s. Schön wäre es, wenn das klappt. Im Alltag scheitern doch allzu oft Visionen schon an der Kommunikation. Wissen die Mitarbeiter überhaupt, was der Chef will? Und: Können sie seine Mission mittragen, wenn er sie täglich vernachlässigt?

Überall ist zu lesen von der neuen Führungskultur: Teamarbeit ist das Zauberwort. Die Stargardts sagen: Zu viel Basis-Demokratie verhindert Spitzenleistung. Es bringt nichts, mit seinen Mitarbeitern Prozesse nächtelang zu diskutieren. Anhören Ja. Aber entscheiden muss der Chef. Alles andere ist Heuchelei und dient weder dem Betrieb, noch den Menschen, die darin arbeiten.

Digitale Bildungslandschaften erkunden

Elektronische Lernangebote wollen zukunftsfähig und attraktiv bleiben. Wie es besser geht, als bloß mit Selbststudium am PC oder netten Spielereien mit Augmented Reality und VR-Brillen, zeigt das Buch Digitale
Bildungslandschaften
, herausgegeben von Christian Wachter und Prof. August-Wilhelm Scheer. Namhafte Autoren aus Wissenschaft und Praxis stellen in diesem Sammelband ihre Ansätze und Ideen zu Bildungsszenarien mit Zukunft vor. Darin werden Themen wie kooperatives und soziales Lernen oder Lernen in Zeiten von Industrie 4.0 behandelt und ganz konkrete Ideen dazu präsentiert, wie moderne Unternehmen ihre Mitarbeiter schnell und kostengünstig auf neue berufliche Herausforderungen vorbereiten.

Laut Herausgeber Christian Wachter verändert sich die Art und Weise, wie wir
neue Kompetenzen erwerben derzeit radikal: „Es wird immer weniger auf Vorrat
gelernt und mehr und mehr in einer konkreten Arbeitssituation.“ On demand also. Oder direkt am Arbeitsplatz. Schließlich lernt unser Gehirn, wie
wissenschaftliche Studien belegen, zu 70 Prozent, während wir uns mit einer
konkreten Aufgabe beschäftigen. 20 Prozent unseres Lernens findet im Austausch mit Kollegen statt und nur zehn Prozent unseres Wissens erwerben wir in klassischen Schulungen.

Zukunftsfähige Unternehmenskultur kreieren

Urbanisierung, Mobilität oder Digitalisierung: Zahlreiche Megatrends verändern unser Leben – und damit die Bedingungen, unter denen Unternehmen bestehen müssen. Geschäftsmodelle, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, sind keine Garantie für zukünftigen Erfolg. Das sagt Wolf Hirschmann in seinem Buch Gebrauchsanweisung für die Zukunft. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, eigene Strategien kritisch zu hinterfragen und im Zweifelsfall zu ändern. Hierfür bedarf es einer Kultur des Aufbruchs und der Leistung. Der Autor ist Berater, Coach und Geschäftsführer der SLOGAN GmbH. In der Neuerscheinung fordert er einen radikalen Wandel hin zu einer neuen Kultur der Neugier, des Tuns, der Kommunikation. Und aktives Zukunftsmanagement. Gefragt ist dabei nicht nur das Topmanagement. Alle Führungskräfte übernehmen Verantwortung dafür, ihre Mitarbeiter zu motivieren und eine eigene Erfolgskultur zu schaffen. Konkrete Beispiele aus dem Mittelstand, zahlreiche Tipps, Handlungsanweisungen und Impulse sowie Checklisten helfen bei der schnellen Umsetzung im eigenen Unternehmen.

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