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Das Geheimnis erfüllender und glücklicher Beziehungen

Die Angst vor der Einsamkeit und vor dem Alleinsein lassen uns manchmal nicht ruhen. Wir wollen geliebt werden. Gesehen werden. Erkannt werden. Als etwas Besonderes wahrgenommen werden. Das kostet viel Energie und am Ende des Tages bleibt die Angst vor der Einsamkeit. Im Folgenden möchte ich dir einen Ausweg aus diesem Teufelskreis zeigen.

 

Wie oft machen wir Dinge – in der Hoffnung, die
Wertschätzung, Anerkennung und Aufmerksamkeit unserer Mitmenschen zu bekommen?
Die Angst vor der Einsamkeit und vor dem Alleinsein lassen uns manchmal nicht
ruhen. Wir wollen geliebt werden. Gesehen werden. Erkannt werden. Als etwas
Besonderes wahrgenommen werden. Das kostet viel Energie und am Ende des Tages bleibt die Angst vor der Einsamkeit. Im Folgenden zeige ich dir einen möglichen Ausweg aus diesem Teufelskreis.

Ich möchte dir einige Fragen stellen. Findest du dich sexy? Findest du dich
liebenswert? Kannst du verstehen, warum andere Menschen gerne Zeit mit dir
verbringen?

Konntest du nicht alle Fragen eindeutig mit einem Ja
beantworten? Dann wird dir sicherlich dieser Beitrag weiterhelfen können.


Das tiefere Verständnis

Als mir folgende Erkenntnis in meinem Leben kam, hat es mächtig „Klick“ gemacht und ich wurde ruhiger und entspannter: Die Quelle, aus der ich Zufriedenheit, Freude, Glück und Anerkennung erlangen kann, liegt in MIR. Ok, das klingt etwas banal, um eine Lebenserkenntnis zu sein. Lass mich es weiter ausführen. Sich Mühe zu geben, anderen Menschen zu gefallen, kostet unglaublich viel Energie. Sich für den Partner extra hübsch zu machen, damit er nur Augen für dich hat und ja keine anderen Frauen anschaut; so viel Zeit wie möglich mit der besten Freundin zu verbringen, damit du immer ihre Nummer eins bleibst; stets ja und amen zu der Meinung deiner Eltern zu sagen, damit sie dich weiterhin akzeptieren und mögen. Dich ständig zu fragen, was du noch tun kannst, damit deine Mitmenschen dich sehen, schätzen und lieben, macht dich zu einem rastlosen Menschen.

Vielleicht denkst du dir jetzt „Ach, das trifft bei mir nicht zu“. Meistens sind diese Muster versteckt und es bedarf etwas Übung und manchmal sogar einer Lupe, um sie hervorzuholen. Wenn du etwas genauer hinschaust, wirst du mit großer Sicherheit solche Muster bei dir wiederfinden.

Warum?
Weil wir (fast) alle es in der Kindheit so gelernt haben. Wir haben bestimmte
Dinge gemacht, um von unseren Eltern gelobt zu werden. In der Schule mussten
wir immer unsere Hausaufgaben machen – und wenn wir sie besonders gut gemacht haben, wurden wir gelobt.

Mir hat nie jemand gesagt: „Lechze nicht nach der Anerkennung der anderen. Die Quelle liegt in dir selbst“. Wie denn auch, wenn all meine Mitmenschen selbst nach Anerkennung und Wertschätzung im Außen suchen?

Ok, also kam mir diese Lebenserkenntnis: Die Quelle für Freude, Zufriedenheit und Glück liegt in mir.

Als ich das verstand, begriff ich auch eine weitere Sache: Mein Leben lang bin ich unbewusst davon ausgegangen, dass ich diese erstrebenswerten Zustände (Glück, Freude, Zufriedenheit) nur erfahren konnte, wenn ich von meinen Mitmenschen anerkannt, respektiert und gewertschätzt werde. Dabei war mir all die Jahre gar nicht bewusst, dass ich meinen Mitmenschen damit die Verantwortung für mein Lebensglück gab! Nach dem Motto: Wenn du
mir deine Wertschätzung und Liebe schenkst, bin ich glücklich. Wenn du es nicht tust, werde ich unglücklich sein
.

Aber wie schwer ist eigentlich dieser Gedanke?: „Meine Mitmenschen sind verantwortlich für mein Lebensglück.“

Aus diesem Grund liegt es nahe, sich auf die Suche nach der inneren Quelle zu
machen. Diese zu finden, ist ein unglaublich großer Gewinn für dein Leben. Welche Schritte mir besonders helfen, verrate ich dir im Folgenden:


1. Die wichtigste Grundlage: Selbstakzeptanz

Der erste und wichtigste Schritt, um der inneren Quelle näher zu kommen, ist die Selbstakzeptanz. Ich weiß, wie unglaublich schwierig das sein kann. Vor allem, wenn es darum geht, bestimmte Eigenschaften oder Äußerlichkeiten an sich selbst akzeptieren zu lernen, mit denen man schon jahrelang auf Kriegsfuß steht. Aber genau das ist die Kunst. Ob es die Haare, die Kilos, die Sommersprossen oder das Lachen ist: versuche, deine für dich unangenehmen Eigenschaften anzunehmen und zu akzeptieren.

Und natürlich braucht es Geduld und eine große Portion Ausdauer, um sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren. Aber mit der Zeit wird es dir immer besser gelingen.


2. Lerne dich selbst kennen

Weißt du, wer du bist? Ich meine, weißt du, wer du wirklich-wirklich bist? Es ist ja so, dass wir glauben zu wissen wer wir sind. Aber meistens sind es eher
Annahmen, die wir entweder durch unsere Mitmenschen, durch die Medien oder durch allgemeine gesellschaftliche Konventionen festgelegt haben. Um zu deiner inneren Quelle zu finden, ist es wichtig, dass du weißt, was dich ausmacht. Was liebst du leidenschaftlich? Was macht dich glücklich? Welche Werte sind dir (und nicht der Gesellschaft) wichtig? Welche sind deine Bedürfnisse? Wo sind deine Grenzen?

Ich kann dir ans Herz legen: Probiere dich in vielen Dingen aus. Indem du aktiv
wirst und dich auf die Suche begibst, wirst du feststellen, was dir mehr oder
weniger gefällt. Dadurch wirst du dich auch besser kennen lernen.  


3. Das A&O: Selbstliebe

Dieses Thema ist unglaublich wichtig. Selbstliebe folgt praktisch der Selbstakzeptanz.
Dich selbst zu lieben, bedeutet: Deine Schattenseiten nicht nur zu akzeptieren,
sondern sie darüber hinaus zu lieben. Ich weiß, das ist eine Mammut-Aufgabe!
Sie benötigt starke Nerven und ganz viel Geduld. Aber ich kann dir aus eigener
Erfahrung sagen: Es lohnt sich wirklich, diesen Weg zu gehen.

Denn diese drei Schritte führen dich über kurz oder lang zu deiner inneren Quelle, aus der du deine Kraft und Energie schöpfst.

Wir entscheiden zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens selbst: Wollen wir uns abhängig machen von der Meinung und dem Urteil anderer Menschen? Oder möchten wir uns so annehmen und lieben, wie wir sind? Alle Menschen in unserem Leben sind im Grunde genommen als schöne Extras zu betrachten. Die extra Portion Sahne, die dem Kuchen einen gewissen Kick verleiht. Ohne sie sind wir nicht verloren. Wir essen den Kuchen trotzdem und er schmeckt uns auch ohne die Sahne vorzüglich.

Denn wir sind der Mittelpunkt unseres Lebens und schöpfen stets aus unserer inneren Quelle Kraft und Energie, die uns voranbringt und inspiriert.

Eine wunderbare Sache wird passieren, sobald du beginnst, dich selbst anzunehmen und zu lieben: Deine Mitmenschen werden dich ebenfalls ganz anders wahrnehmen. Du wirst zu einer inspirierenden Person, von der man stets umgeben sein möchte.

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