Foto: Fabian Frost Photography

Tice: „Ich sag‘ auch Dinge, die Typen vielleicht nicht rappen würden“

Die „Busker Diaries“ übertragen das Prinzip der Straßenmusik auf das Internet – die aktuelle Folge begleitet die Rapperin Tice.

 

Starke Frauen und ihre Sicht auf das Musikgeschäft

Die Mini-Doku-Serie „Busker Diaries“ will spannende und möglichst unentdeckte Musik in all ihren Facetten zeigen: „Wir wollen einen Blick hinter die Kulissen wagen, ins Privatleben der Musiker, ihre Beweggründe, Ängste und Hoffnungen erforschen – und die Menschen hinter der Musik möglichst so zeigen, wie sie wirklich sind. Die Straße ist der Ausgangspunkt jedes Beitrags, und die Künstler liefern uns ihre ganz eigene Perspektive dazu“, schreiben die Macher der „Busker Diaries“ Fabian Frost und Julian Krohn auf ihrer Seite.

Sie wollen das Prinzp der Straßenmusik auf das Internet übertragen: Über einen Paypal-Button kann gespendet werden – mit den Spenden will das Produktionsteam zum einen die jeweils nächste Folge finanzieren – bisher wird alles aus eigener Tasche bezahlt. 50 Prozent der Spendeneinnahmen gehen an die Künstler. So funktionieren die Clips nach dem Prinzip der Straßenmusik: Wir bleiben stehen, hören zu, und wenn uns gefällt, was wir gehört haben, lassen wir ein Dankeschön da.

Die aktuelle, zweite Folge „Traum“ begleitet die Rapperin Tice durch Düsseldorf. Sie spricht über ihre türkische Herkunft, die schwierige Stellung als Frau im deutschen Rap und warum Gefühle ihre Waffe sind: „Ich rappe, um keine Dummheiten zu machen, um nicht irgendwann komplett auszuflippen, um mich selbst wieder ein bisschen geradezukriegen im Kopf.“

 

Quelle: youtube

 

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