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Träumen erlaubt

Mein erstes verkauftes Bild

 

Mein Traum war es seit der Kindheit immer zu malen, die Bilder auszustellen und dann auch ein Bild zu verkaufen. Und jetzt hatte ich sie meine erste eigene Ausstellung und mein erstes Bild habe ich auch verkauft. Das Bild hat eine ganz liebe Besitzerin gefunden. Und rückblickend kann ich sagen, es war gar nicht so schwer. Doch der Weg dahin war nicht immer gerade aus. 

Startschuss

Malen, basteln, was ausdenken, das war immer mein Element.

Schon im Alter von acht/neun Jahren habe ich zusammen mit meiner Freundin in der Schule eine erste kleine Origami Ausstellung gehabt. Ja und dies geschah sogar freiwillig. Aufgestachelt von unserem Ehrgeiz haben wir um die Wette gefaltet. Ein Kranich schöner als der andere und haben dann einfach in der Schule gefragt, ob wir unsere Kunstwerke ausstellen dürfen. Ein voller Erfolg. Das bringt mich zum Schmunzeln, wenn ich daran denke.

Malen war und ist für mich auch immer eine Entspannungsmethode. Kreativ zu sein an meinem Schreibtisch half mir bei mir anzukommen und ruhig zu werden.

Berufsfindung

Als es darum ging damals ein Schulpraktikum zu machen, entschied ich mich für eine kleine Werbeagentur. Ich liebte die Schriften und die verschiedenen Designs mit denen sie arbeiteten. Für mich war klar nach der Schule etwas Kreatives zu machen. Und was mich auch immer interessierte waren Themen wie Gerechtigkeit, Menschlichkeit.

Doch was geschah dann, ich entschied mich für eine Ausbildung zur Industriekauffrau…. Aaaahh und danach studierte ich auch noch Wirtschaftsingenieurwesen. Was war mit mir los? Warum suchte ich mir gerade diesen Weg aus?

Erkenntnis

Als in meinem Leben kein Stein mehr aufeinander stand, machte ich die Augen auf und schaute mir mein Leben etwas genauer an. Einen genaueren Blick warf ich auch auf meine Berufswahl. So überwog bei der Berufsfindung mein Sicherheitsdenken. Ich stellte meine Herzenswünsche komplett zurück.

Nicht nur, dass ich beruflich eine Richtung einschlug die mir keine Freude bereitete, sondern ich stellte auch meine kreativen Ambitionen total zurück. Und malte nur gelegentlich noch mal.

Innere Unruhe

Doch es ist nie niemals zu spät etwas Neues anzufangen. In mir spürte ich immer die Lust daran mich kreativ auszudrücken. Das Gefühl in mir läßt sich beschreiben wie ein Dämon der in mir lauert und raus muss. Und der Dämon war am Anfang ganz leise, aber er gab keine Ruhe bis die Kreativität raus konnte und ich endlich wieder kreativ wurde. Kreativ werden heißt für mich schreiben, malen, basteln und vieles mehr.

Es geht wirklich um den Prozess. Gucke ich mir dann das fertige Objekt an verspüre ich tiefe Zufriedenheit und bin innerlich viel ruhiger, bis der nächste Dämon auf mich lauert.

Mut tut gut

Was mir definitiv klar geworden ist, andere Menschen, die mich inspirieren und unterstützen sind so wertvoll für meine eigene Kreativität. Weil so oft kann ich mich gar nicht selbst erkennen oder es fehlt mir an Mut oder der finalen Idee.

Mit Unterstützung von außen, Freuden, Familie und einem sehr guten Coach traute ich mich meine erste kleine eigene Ausstellung ins Leben zu rufen. Es hat mich viel Mut gekostet diesen Schritt zu tun, weil ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so weit war und genügend Bilder zur Verfügung hatte, doch ich wusste ich brauche einen Termin um richtig durch zu starten und kreativ zu werden. Die Ausstellung heißt nun auch „Mut zur Kreativität“.

Weitermachen

Jetzt läuft sie noch die Ausstellung und ich durfte tatsächlich ein Bild verkaufen. Was mich unendlich gefreut habe. Doch ich weiß, ich kann noch mehr und ich möchte noch mehr. Daher öffne ich mich weiter. Höre meinem Dämon zu, was er als nächstes fabrizieren möchte.

Was einmal geklappt hat, funktioniert auch nochmal. Ich freue mich auf meine nächste Ausstellung.

Und Du?

Hast Du auch einen kleinen Dämon in Dir der unbedingt raus möchte? Mach die Ohren auf, die Augen zu und lausche was er oder sie Dir sagen möchte! Denn Deine Kreativität und Deine Herzenswünsche suchen sich einen Weg ans Licht so oder so. Wäre doch schade, wenn Du etwas zurückhältst, schließlich ist das Leben so kurz. Aus meiner Erfahrung geht vieles einfacher, wenn Du Dir Unterstützung holst oder noch besser einfach los legst… 

Und jetzt… go create!!!

von Herzen alles Liebe

Anja

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