Foto: Shellygraphy / Marion Hochwimmer

Von einer Idee zum Soul Business – Step-by-Step zum Traumjob

Also ich dachte immer, ich wüsste, was ich will. Bis ich es ausprobiert hatte, um dann festzustellen, dass es ganz anders war als in meiner Vorstellung. Es hat sich oft nur für kurze Zeit richtig angefühlt – bis heute. In dem Artikel schreibe ich über meinen Weg der Festanstellung zum Unternehmertum.

 

Seit meiner Jugend hatte ich immer große Pläne und diese zielstrebig verfolgt. In all den Jahren habe ich einiges ausgetestet: Gestartet in einer Festanstellung in einem Konzern, wieder von vorne angefangen als Volontärin in einer hippen Werbeagentur, alles losgelassen um die Welt zu bereisen, um letztendlich wieder ganz solide in einem tatsächlich tollen Job mit guter Work-Life-Balance zu arbeiten. Auch als Digitaler Nomade habe ich mich ausprobiert. Immer fehlte etwas, selten hat es sich komplett passend angefühlt. Bis heute.

Meine letzte Festanstellung war genau der Job, den ich mir immer erträumt hatte. Doch plötzlich fühlte er sich nicht mehr passend an. Ich konnte mich mit höher-schneller-weiter nicht mehr identifizieren und hinterfragte den Sinn meines Tuns. Ich spürte DASS ich etwas ändern wollte, aber ich wusste nicht absolut nicht was. Ich bekam einen Mentor, der meinte: „Kreiere doch einfach Deinen Traumjob.“ Erst mal Überforderung. Wenn mir alles offen stünde, was wäre denn eigentlich mein Traumjob?! Mein Traumumfeld, mein Traumteam, meine Traumaufgaben, mein Traumgehalt? Was kann ich denn eigentlich so wirklich, was müsste und was will ich noch lernen und was wird gebraucht?

Wir in der westlichen Zivilisation haben doch eigentlich so viele Möglichkeiten.

Aber unsere Glaubenssätze wie:

o einen Traumjob gibt’s nicht

o mit meinem Traumjob verdiene ich kein Geld

o ich kann doch nichts

o ich kann doch jetzt nichts mehr ändern

o ein Job muss keinen Spaß machen, sondern ist zum Geld verdienen da

setzen uns starre Grenzen.

Wir probieren viele Dinge nicht einmal aus. Die Angst zu scheitern ist zu groß.

Mit der Kreativmethode Design Thinking zur beruflichen Erfüllung

Ich fing also an mir meinen Traumjob Schritt für Schritt zu „bauen“. In dem Zusammenhang kam ich mit der Kreativmethode Design Thinking in Berührung. Diese wird eigentlich angewendet, um innovative Produkte zu entwickeln. Dabei beschäftigt man sich mit der Wurzel des Problems, sammelt anschließend in einer interdiszipliären Gruppe wertfrei unzählige Ideen, um daraufhin Lösungsszenarien zu entwickeln. Der wichtige Teil ist, die Lösungen bzw Prototypen schnell auszutesten, um sie evaluieren zu können. Denn womöglich taugen sie ja gar nichts.

Ich adaptiere diesen Ansatz für meine eigene Herausforderung: Kreiere den für dich erfüllenden Job!

Meine wichtigsten Erkenntnisse

o Ohne Basiswissen „Wer bin ich, was kann ich, was mag ich?“ drehte ich mich im Kreis

o Dinge schnell ausprobieren um zu erkennen, ob sie sich „in echt“ genauso gut anfühlen wie in der Vorstellung.

o Den vermeintlich verrückten Ideen eine reale Chance geben. Nicht überstürzt, aber auch nicht aufgrund von limitierenden Glaubenssätzen sein lassen.

o Ziele setzen, die anpassbar und flexibel, anstatt starr und eindimensional sind

o Auch wenn mal etwas nicht so läuft, wie ich es mir ursprünglich ausgemalt hatte, dreht sich die Welt weiter. Genau daran bin ich gewachsen.

Step-By-Step zu meinem Traumjob dank Design Thinking

Mittlerweile habe ich meine Festanstellung hinter mir gelassen und den Schritt gewagt etwas Eigenes zu kreieren. Erst jetzt begreife ich die Bedeutung „seinen Weg zu gehen“.

Die „IKIGAI“ – Puzzleteile „Was interessiert mich, was kann ich, was braucht die Welt“ haben sich Stück für Stück zu einem Bild geformt. Plötzlich machte alles Sinn: Warum nicht all diese jahrelang gesammelten persönlichen Erkenntnisse nutzen und anderen Menschen zur beruflicher Erfüllung helfen?

Ich bin der Meinung, dass es sich jeder Einzelne schuldig ist, seine eigenen Stärken und sein „i-Tüpfelchen“ zu erforschen und – in welcher Form auch immer, sei es als Hobby, Nebenjob oder Hauptberuf – zu nutzen. Mit „Aha Retreats“ baue ich nun mein eigenes Soul Business auf. Es vereint meine fachlichen Kompetenzen mit meinen Werten, meinem gewünschten Lebensmodell und persönlichen Erfahrungen.

Das Coaching Program ist so aufgebaut wie ich es damals in meiner Umbruchphase gebraucht hätte. Es vereint Coaching für Persönlichkeitsentwicklung mit Übungen die aufeinander aufbauen für Zuhause, Arbeit mit einer Community an Gleichgesinnten für Perspektiven und Ideen von aussen und einen intensiven Workshop für die Planerstellung in der Natur. Getreu dem Design Thinking Ansatz testen wir Dinge schnell aus, lernen und optimieren.

Wir sind gespannt wo uns die Aha Retreat Reise noch hinführt. www.aha-retreats.com

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