Foto: nike.com

Wer darf meine Pfunde purzeln lassen?

Das Überangebot der Fitnessprogramme sorgt für Verwirrung.

 

„Nun ist es da, das 2016 und noch immer weiß ich nicht wie ich meinen Vorsatz das Hüftgold nicht auch noch mit ins Jahr 2017 zu schleppen umsetzen soll, ist das nicht deprimierend?“

Diese Frage meiner besten Freundin höre ich mir nun schon seit einige Tage an. Dieser Artikel ist meine persönliche Antwort für dich und all die anderen die verloren durch die Fitnessmöglichkeiten stöbern.

Was es nicht alles gibt. Ein Fitnessstudio nach dem anderen öffnet seine Pforten, ein Fitnessfanatiker nach dem anderen erstellt sein „ultimatives Fett-weg-Programm“, eine Diät nach der anderen wird in den Magazinen beschrieben,…jeder weiß alles besser wie man den guten Vorsätzen am besten Herr wird. Wie soll man da als Laie entscheiden können, was dem eigenen Körper möglichst auf Dauer am Besten tut?

Ich mache schon seit einigen Jahren Fitness und möchte euch zu aller erst die goldenen Regel zu einem nicht nur schlanken sondern auch fitten Körper ans Herz legen. Denn was bringen uns schöne schlanke Beine, wenn ich mich kaum auf ihnen halten kann weil mir die Kraft fehlt? Somit geht es in erster Linie nicht um den Sport selbst sondern um die Ernährung! Sie macht 80% eurer Fitness aus!

  • Hungert nie, aber auch wirklich niemals! Ihr werdet energielos, kraftlos und seit auch geistig nicht mehr ganz die Schnellste. Früher oder später holt sich eurer Körper sowieso wieder das, was er braucht. Ihr verfallt in einen richtigen „Fresswahn“. Das ist also keine Lösung auf Dauer und das schlechteste das ihr eurem Körper antun könnt. JOJOEFFETK IST ALSO BEI HUNGERDIÄTEN VORPROGRAMMIERT. WEG DAMIT!
  • Greift zu keinen Diätmitteln, sie helfen zwar teilweise tatsächlich für den Moment, aber sowieso nicht auf Dauer. Greift lieber zu natürlichen Mitteln, die euren Stoffwechsel und eure Fettverbrennung ankurbeln. Ein paar Scheiben Ingwer in den Detoxtee am Morgen haben den selben Effekt und man weiß was drin ist.
  • CLEAN EATING! Da sind wir wieder beim Thema „Wissen was drin ist“. Eine ausgewogene Ernährung mit so genannten „guten“ Zuckern, Fetten und Kohlenhydraten. Das ist eine Wissenschaft für sich. Keine Diät, ein Lebensstil. Das bedeutet seine Ernährung komplett auf den Kopf stellen, selbst kochen, die Pizzeria um die Ecke links liegen lassen und vor allem beim Einkauf auf die Zutatenliste achten. Wem eine dauerhaft gute Figur und ein besseres Lebensgefühl wirklich wichtig ist, dem ist nichts besseres zu raten als sich mit diesem Thema auseinander zu fassen. (www.cleaneatingmag.com)
  • SÜßIGKEITEN SIND KEIN TABU! Wer immer nur verzichtet, an Geburtstagen, Weihnachten und Ostern sich immer clean ernährt, explodiert irgendwann mit dem Verlangen nach Genussmitteln. Also werft ruhig mal eine Tafel Schokolade in den Einkaufskorb und um Gottes Willen schämt euch nicht dafür. Ihr solltet allerdings in Maßen genießen. Ein Stücken Schokolade am Tag oder gar in der Woche wirft euch noch lange nicht aus der Bahn, das machen selbst die Profis.

80% gegen den lästigen Hüftspeck wären jetzt angepackt. Fehlen noch die restlichen 20: Der Sport. Fit wird man nicht vom Salat essen und „GMNT“ gucken auf der Couch.

Grundsätzlich gilt, dass man wissen muss welches Ziel man verfolgt. Will ich wirklich nur meine überflüssigen Kilos loswerden oder vorher noch ein bisschen Muskelmasse aufbauen. Beides zusammen ist kaum vereinbar oder wenn dann nur sehr schwer mit extrem viel Disziplin verbunden.

Schlank und fit wird man auch nicht über Nacht und auch nicht in 14 Tagen, wie ich es auf den Covern der Fitnesswerbungen oft sehe. Das Bedarf etwas Ausdauer und Selbstdisziplin.
Mal auf die ganzen Fitnessprogramme gepfiffen, den im Prinzip ist doch alles irgendwo ziemlich ähnlich. Ihr könnt euch euer vieles Geld dafür sparen und euch einfach die „NIKE TRAINING CLUB“-App völlig kostenfrei. Das reicht völlig. Wer den Platz und die wenigen Geräte dafür Zuhause nicht hat, kann sich in einem Fitnessstudio anmelden.

Das sind die Basics, die wirklich ausreichen. Wer sich damit intensiver beschäftigt, wie ich findet irgendwann seinen eigenen Weg und weiß was und wem man glauben kann und wofür man Geld ausgeben mag. Doch bevor man das nicht weiß sollte man sich auf einfache und ebenso wirkungsvolle Alternativen beschränken.

Fazit:

Hungert nicht. Klopft die ganzen Diäten, Zauberpulver und tausend Fitnessprogramme erst mal in die Tonne. Die braucht man nicht. Ernährung umkrempeln und „Trainingsbasics“ sind die Devise. Habt Selbstdisziplin, seid aber dennoch nicht zu streng zu euch. Macht „Vorher-Nacher-Bilder“, die motivieren umso mehr.  Omas Schwarzwälder am Geburtstag und mal einen Trainingstag wegen dem Kater nach Silvester sausen lassen hat noch keinem geschadet.

Jetzt aber ab an den Herd oder in die Sporthose und lasst die Pfunde purzeln.

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