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What’s cooking, Lisa? – Kürbissuppe mit Ingwer

Lisa schreibt über die kleinen und großen Momente im Leben – immer in Verbindung mit gutem Essen. Ausgewählte Rezepte und Geschichten teilt sie jeden Mittwoch mit uns. Lasst es euch schmecken!

 

Suppe bei 35 Grad

Ich weiß, wir wollen es nicht hören, aber: Es wird kälter. Die Tage werden kürzer und wir freuen uns wieder auf etwas Warmes im Bauch. Ein deftiges Chili, eine heiße Schokolade oder eben eine wärmende Suppe.

Diese hier habe ich aus meinem Urlaub in Portugal mitgebracht. Ich habe mit meinem Freund in verschiedenen Airbnb-Unterkünften gewohnt, unter anderem auch bei Silvia und ihrer Familie. Am Ende eines 35 Grad heißen Tages, wo wir nichts anderes im Sinn hatten als faul am Strand rumzuliegen, zu lesen und ab und zu ein Stück Wassermelone in den Mund zu schieben, hat sie zum Abendessen diese Suppe gemacht. Es war viel zu warm zum Essen und trotzdem hat die Kürbis-Ingwer-Suppe perfekt gepasst: Wir haben jeden Löffel genossen, die Suppe war nicht zu heiß und hat uns angenehm satt gemacht. Theoretisch könnt ihr jeden Kürbis dafür verwenden. Ich habe einen Spaghettikürbis genommen, den habe ich noch nie probiert. Dazu passt Brot, ein bisschen griechischer Yoghurt, Koriander, Minze und Piment d’Espelette – yummy!

Zutaten für 4 Personen:

– 1 Zwiebel

– 1-2 Knoblauchzehen

– 1 kg Spaghettikürbis

– ein 2-4 cm großes Stück Ingwer

– ca. 700 ml Wasser

– ca. 130 ml Kokosnussmilch

– Salz, Pfeffer

– 1 Handvoll Koriander

– 1 Handvoll Minze

– Pimet d’Estelette (eine besondere Chilisorte aus Frankreich)

– etwas Yoghurt

So geht’s:

Zwiebel und Knoblauch grob würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl kräftig anbraten. Es darf schön brutzeln und an ein paar Stellen fast anbrennen, das gibt einen guten Geschmack. Den Ingwer direkt in den Topf reiben und mitbraten.

Den Kürbis aushöhlen und in kleine Stücke schneiden (je kleiner die Stücke, desto schneller wird er weich). Zu Zwiebeln und Knoblauch geben, noch einen Schuss Olivenöl dazugeben, kurz scharf anbraten und dann die Hitze reduzieren.

So viel Wasser hinzugeben, bis der Inhalt des Topfes bedeckt ist. Bei mir waren das so etwa 700 ml. Die Kokosmilch dazu schütten, umrühren und für etwa 20 Minuten oder bis der Kürbis weich ist, köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Zurück auf die Herdplatte stellen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Eventuell und je nach Geschmack zusätzlich etwas mehr Ingwer und Kokosnussmilch hinzugeben.

In tiefen Tellern anrichten: Einen Esslöffel Yoghurt in die Mitte geben, Chili oder Piment d’Espelette drüberstreuen und mit Koriander und Minze garnieren. So einfach und so lecker!

Lisa teilt jeden Mittwoch mit uns ihre Rezepte. In der EDITION F-Community könnt ihr Lisa hier folgen. Mehr Rezepte gibt es außerdem auf ihrem Blog.

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