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What’s cooking, Lisa? – Socca mit grünem Spargel, Feta und Dill

Lisa schreibt über die kleinen und großen Momente im Leben – immer in Verbindung mit gutem Essen. Ausgewählte Rezepte und Geschichten teilt sie jeden Mittwoch mit uns. Lasst es euch schmecken!

 

Essen, was gut tut

Auf den eigenen Körper, auf die eigene innere Stimme zu hören, ist manchmal gar nicht so einfach. Mir kommt es so vor, als ob ich in letzter Zeit immer viel zu spät die Notbremse ziehen, wenn es ums Essen geht. Ich habe Magenkrämpfe und manchmal kann ich mich kaum bewegen. Beim Foodbloggercamp in Reutlingen Ende Februar ist mir das das erste Mal passiert. Ein paar Wochen später wieder und nochmal. Das nervt. Vor allem, weil ich keine Ahnung habe, was die Symptome auslöst. Und noch schlimmer, weil ich Essen so liebe.

Manchmal habe ich das Gefühl, es liegt daran, dass ich mehrere Dinge durcheinander esse: ein bisschen Brot, ein bisschen Käse, Salat, Spiegelei, Fisch, Schokolade … Manchmal glaube ich, dass es am Brot liegt. Oder an der Milch. Oder … einfach zu viel von irgendetwas. Ich kann irgendwie kein Muster erkennen. Was mir hilft: Bewusst zu essen, gesund zu essen, nicht alles wild mixen. Eher kleine Mengen und dafür mehrmals am Tag. Ich bin meine eigene Testperson. Porridge mit Hafermilch und Banane geht immer gut. Dinkelbrot mit Avocado hält mich lange satt und liegt nicht schwer im Magen. Rohkost ist eher nicht so geil. Sarah Britton kam da gerade recht.

Ich lungere schon seit einer Weile um ihr neues Buch „My New Roots“ herum – ihr Blog hat übrigens denselben Namen – und kann mich nicht entscheiden: Backe ich zuerst das Life-Changing-Bread? Probiere ich die Erdbeer-Chia-Marmelade, sobald es die ersten Früchte gibt oder doch lieber Rhabarber-Karotten-Muffins? Und dann: Spargel. Endlich. Und dazu Socca, die zwar nichts mit Fußball zu tun haben, dafür aber ziemlich viel mit Pfannkuchen und das hört sich für mich um Welten besser an. Der einzige Unterschied: Der Teig wird mit Kichererbsenmehl angerührt. Schmeckt und riecht sehr lecker, nussig und intensiv. Wem das aber zu fancy ist, der nimmt ganz normales Mehl – Vollkorn oder Dinkel für die gesunde Variante. Das Originalrezept ist aber etwas ganz besonderes.

(Pssst. Auf meinem Blog gibt es noch bis Sonntag ein kleines Gewinnspiel.)

Socca mit grünem Spargel, Dill und Feta

leicht abgewandelt nach einem Rezept von Sarah Britton 

Für 4 kleine Pfannkuchen:

90 g Kichererbsenmehl

1/2 TL feines Meersalz

1/2 TL schwarzer Pfeffer

280 ml warmes Wasser

3 EL Koksöl oder Ghee, geschmolzen + mehr zum Anbraten

So geht’s:

Mehl in eine Schüssel sieben. Salz und Pfeffer untermengen. Wasser und Öl oder Ghee mit einem Schneebesen oder einer Küchenmaschine unterschlagen. Mindestens 30 Minuten, besser über Nacht ziehen lassen.

In einer heißen Pfanne Kokosöl oder Ghee schmelzen lassen und entweder vier große oder acht kleinere Soccas ausbacken. Um sie warm zu halten, auf einen Teller legen und mit einem sauberen Küchentuch bedecken.

Für die Füllung:

4 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten

Kokosöl oder Ghee

feines Meersalz

1 Schuss Balsamicoessig

1 Bund grüner Spargel

1 Bund frischer Dill

etwa 75 g Feta

Pfeffer

Olivenöl

So geht’s:

Öl oder Ghee in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln zusammen mit einer Prise Salz bei mittlerer Temperatur etwa 25-30 Minuten anschwitzen. Immer wieder umrühren. Wenn die Pfanne zu trocken wird, etwas Balsamicoessig dazugeben. Wenn sie goldbraun sind, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Die holzigen Enden vom Spargel entfernen, etwa 2-3 Zentimeter, und mit etwas Kokosöl oder Ghee bestreichen. In einer Pfanne goldbraun braten, etwa 5-10 Minuten. Wenden nicht vergessen.

Die Soccas auf Teller anrichten mit den Zwiebeln, dem Spargel, Feta und reichlich Dill belegen. Salzen, pfeffern und nach Belieben mit Olivenöl beträufeln. Geniiieeeßen! 

*Das Buch wurde mir vom Knesebeck-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich bleibt meine Meinung davon unbeeinflusst.


Lisa teilt jeden Mittwoch mit uns ihre Rezepte. In der EDITION F-Community könnt ihr Lisa hier folgen. Mehr Rezepte gibt es außerdem auf ihrem Blog.

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