Foto: Stock Adobe

Wie viel Stress steckt in deiner Freizeit?

Hobbys pflegen, Freunde sehen, Sport treiben … alles große Klasse. Aber was tun, wenn die Freizeitverpflichtungen zum Stress ausarten, anstatt euch Erholung zu spenden?

 

Das kennen wohl ganz viele Fußballerinnen, Volleyballerinnen und überhaupt Mitglieder eines Vereins: So ein Hobby macht viel Spaß, geht aber auch mit Verpflichtungen einher: Das Vereinsheim streichen, den Nachwuchs trainieren oder das Jubiläum organisieren. Das sind typische Aufgaben, die die Mitglieder stemmen müssen. Wenn du dann nicht nur ein einziges Hobby hast, sondern in mehreren Vereinen gleichzeitig aktiv bist, entsteht schnell Freizeitstress.

Aber es sind ja nicht nur diese Aufgaben, die viel Zeit kosten. Deine Mannschaftskolleginnen möchten dich hin und wieder auch gerne abseits des Platzes und der Halle sehen. Also fragen sie: „Kommst du nach dem Spiel noch mit auf einen Drink?“

Diese Frage bringt dich in eine Zwickmühle .

Die perfekte Zwickmühle

Du magst dein Team und verbringst gerne Zeit mit ihm, aber deine Freund wartet zu Hause und wäre sicher nicht begeistert, wenn du ihn mal wieder wegen deiner Hobbys versetzt. Eigentlich möchtest du gerne den Abend mit ihm verbringen. Du bist hin- und hergerissen, möchtest niemandem auf die Füße treten und merkst dabei, wie diese Situation bei dir Stress erzeugt. 

Mein Ratschlag an dich in dieser Lage ist: Frage dich, welche Emotionen sich hinter deinem Freizeitstress verbergen. Hast du vielleicht Angst, nicht mehr dazuzugehören, wenn du das Angebot der Arbeitskollegen oder der Sportmannschaft ablehnst? Oder machst du dir Sorgen, etwas zu verpassen, wenn du heute Abend nicht mit in die Bar gehst? Und frage dich auch: 

Wie gehst Du gut mit diesen Emotionen um?

Wie viel hält eure Freundschaft aus?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ernsthaft eurer Freundschaft schaden würde, wenn du deine Mannschaftskolleginnen heute mal alleine losziehen lässt. Indem du dich also kurz aus der Situation herausnimmst und deine Gefühle hinterfragst, findest du notwendige Klarheit. 

Erkläre dann deine Entscheidung deinen Mitspielerinnen: „Heute nicht, Leute. Ich bringe lieber zum nächsten Training eine Falsche Hugo für alle mit, okay?“ 

Natürlich spielt nicht jeder Volleyball oder Fußball. Aber Stress hat viele Gesichter. Erlebst du im Job oder der Familie manchmal ebenfalls Situationen, die dich belasten? 

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

About Zeen

Power your creative ideas with pixel-perfect design and cutting-edge technology. Create your beautiful website with Zeen now.

Weitere Beiträge
Miriam Meckel: „Du musst nicht allein die Welt verändern“