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Home Office – aber richtig: 15 Tipps für einen wirklich produktiven Tag

Im Home Office kann man sehr produktiv sein, es klappt jedoch nicht immer. Dafür, dass der nächste Arbeitstag zuhause wirklich gut läuft, haben wir für euch 15 Tipps aufgeschrieben.

 

Home Office? So geht das

Na, heute mal von Zuhause aus arbeiten? Für die einen sind die eigenen vier Wände schon der
tägliche Arbeitsplatz, für andere eine willkommene Zuflucht, wenn man sich mal
wirklich konzentrieren muss und Aufgaben fernab des Bürotrubels erledigt
werden sollen.

Doch ganz gleich zu welcher Partei man gehört, wir alle wissen: Das
Home Office verlangt eine gewisse Disziplin, um wirklich zur produktiven
Arbeitsstätte zu werden. Und Hand aufs Herz – wahrscheinlich sitzt du gerade
auch am Schreibtisch und hast eigentlich ganz andere Dinge zu tun, als diesen
Artikel hier zu lesen. Aber nicht schlimm, wo du schon dabei bist, kannst du
dir unsere Tipps durchlesen, dann kommt das hinterher sicher nicht mehr ganz so
häufig vor.

Welche Fallen es gibt
und wie man sie in Zukunft einfach umgeht? Na so!

1. Sei bereit

Wenn du einen Tag im Home Office planst, dann richte dir abends
deinen Platz am besten schon so her, wie du ihn brauchst, um am nächsten Tag
gleich zu starten. Alles andere kostet unnötig Zeit und bietet … richtig: zu
viel mögliche Ablenkung.

2. Weck dich auf!

Den Sprint zur S-Bahn hast du im Home Office nicht, um
deinen Körper auf Touren zu bringen. Und obwohl man darüber eigentlich ganz
froh ist, kann man den verdammt gut brauchen, um den Puls auf Arbeitstempo hochzufahren. Wer morgens
keine Lust auf Joggen hat, legt einfach die liebste Platte auf und macht den
Körperklaus – oder aber spaziert eine schnelle Runde um den Block. Da
kannst du dir auch gleich noch einen Coffe-to-go mitnehmen. Zwei Fliegen mit
einer Klappe.

3. Geschenkte Zeit nutzen

Neben dem lauten Büro umgeht man im Home Office ja auch die
teilweise langen und nervenzehrenden Anfahrtzeiten. Die Zeit kann man jetzt
ganz anders nutzen. Entweder für eine weitere Mütze Schlaf, oder um sich
mit einer Kanne Tee und der Zeitung auf den Balkon zu setzen und ganz langsam
in den Tag zu starten. Es tut gut, die Zeit ganz bewusst für etwas zu nutzen,
mit dem man sich wohlfühlt. Wer Inspiration braucht, schaut einfach mal, wie diese tollen Frauen in den Tag starten.

4. Verwahrlosung verboten

Zieh dich so an, als würde dich heute noch jemand zu Gesicht bekommen. Und dazu zählt weder der Partner, noch die Kinder und schon
gar nicht der Postbote – denn außer euren Lieblingsmenschen hat euch wohl
niemand öfter mit zerzaustem Haar und in Jogginghose gesehen. Also zieht euch
eine richtige Hose an, ein Hemd oder ein (sauberes!) gemütliches T-Shirt. Wer sich ordentlich anzieht, nimmt sich selbst ernst und weiß, dass der Tag nun startet.

5. Mach dir einen Plan

Denn, das ist die manchmal traurige Wahrheit im Home
Office: Kein anderer wird das nun für dich übernehmen. Mach dir gleich zu
Beginn eine Struktur von A nach B, am besten mit einer chronologischen
To-Do-Liste.

6. Die magische 12-Uhr-Grenze

Ein einfacher, aber sehr effektiver Trick ist, die
nervigsten Aufgaben bis 12 Uhr Mittags zu erledigen. Denn was man nicht mag,
schiebt man nur vor sich her – und nutzt die Zeit lieber, um ein
„bißchen“ durchs Netz zu stöbern. Also etwa eine Stunde. Und die hinten wieder
anzuhängen, ist einfach nur unnötig. Sind diese Aufgaben einmal erledigt, kann man die Zeit am Nachmittag, wenn die
Konzentration dann auch mal abflaut, für kreative Aufgaben nutzen, die
andere Gehirnaktivitäten fordern als logisch und stringent zu denken.

7. Teile deine Deadlines mit

Es ist sehr sinnvoll, sich nicht nur selbst Deadlines zu
setzen, sondern sie auch an andere zu kommunizieren. Und damit sind wieder
einmal nicht die Mitbewohner gemeint, sondern das Team, die Chefin oder der
Auftraggeber. Denn einmal verkündet, dass die Präsentation oder das Konzept bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verschickt wird, kommt man gar nicht
erst auf den Gedanken, das bis zum Sonnenuntergang vor sich
herzuschieben. 

8. Gute Geräusche vs. schlechte Geräusche

Stille ist dir ein Graus oder das Uhrticken treibt dich ganz
langsam in den Wahnsinn? Gegen Musik ist absolut nichts einzuwenden, nur sollte
man dabei auf einen Radiosender mit permanentem Stimmenwirrwarr verzichten – und
Bewegtbild ist auch ganz übel für die die Produktivität. Und bevor ihr nun
ewige Zeiten mit der Erstellung einer Playlist verbringt, gebe ich euch lieber
meine liebste Seite weiter, auf der ihr das Genre eurer Wahl einfach nur
anlicken müsst, um dann in Endlosschleife guter Musik zu lauschen. Bittesehr

9. Lass dich nicht rumkriegen

Das Tolle am Home Office ist ja, dass man sich seinen Tag
selbst und frei einteilen kann. Da kann man statt einer ausgiebigen Mittagspause auch mal
etwas einkaufen oder mit den Kindern auf den Spielplatz gehen. Aber: Halte dich
selbst an deine Zeiten und lass dich nicht von anderen zu weiteren Ausflügen
oder Endlostelefonaten überreden. Sonst schaust du irgendwann auf die Uhr, und
fragst dich, wer zur Hölle da am Zeiger gedreht hat.

10. Klare Ansage, klare Antwort

Wer im Büro eigentlich im Team arbeitet, wird auch von
Zuhause ab und zu mit diesem kommunizieren. Und das in der Regel per E-Mail,
Slack oder Skype. Jetzt ist es besonders wichtig, ganz klare Fragen zu stellen
oder eindeutige Aussagen zu machen, denn dann entstehen keine unnötigen
Mailkonversationen, die in einem persönlichen Gespräch gar nicht aufgekommen
wäre – das kostet nur wichtige Zeit. Und verdammt viele Nerven.

11. Wenn nichts mehr geht

Sollte der Punkt gekommen sein, dass keine Idee mehr
durch den Kopf schwirrt und die Konzentration sich kichernd ins Hinterland
verzogen hat, dann ab nach draußen. Denn während man im Büro öfter mal die Gelegenheit
hat ein paar Meter zu gehen oder sich auf einen Schnack in der Küche zu
treffen, sieht es in Sachen Bewegung und Interaktion alleine Zuhause eher mau
aus. Aber das ist zwischendurch notwendig, um mal gedanklich von der Aufgabe
wegzukommen und so die Kreativität neu anzukurbeln.

12. Stell dich in die Ecke

Ganz grundsätzlich ist es wichtig, den Tisch in eine Ecke
des Raumes zu stellen, an dem man wirklich seine Ruhe hat und nicht permanent
abgelenkt wird. Such dir für deinen Arbeitsplatz also einen abgelegenen Teil
der Wohnung, der nicht nah an Flur, Bad oder Küche ist.

13. Clean Desk

Ich gebe es zu: Bei mir auf dem Schreibtisch stehen allerlei
Dinge, die ich schön, gut und wichtig finde. Wer aber merkt, dass ihn das im
Arbeitsfluss stört, der sollte es mal mit einem Radikalschlag versuchen. Also:
Mit einem Clean Desk, auf dem außer dem Laptop und einem Glas sowie einem
Notizblock nicht viel mehr liegen. Denn die goldene Regel lautet: Alles was
ablenken kann, wird dich auch früher oder später ablenken.

14. Machs mit der Tomate!

Naja, also eher mit der Tomaten-Eieruhr. Die

Pomodoro-Methode wurde in
den Achtzigern erfunden, ist aber noch heute ein heißer Tipp für das eigene Zeitmanagement.
Hierfür braucht es lediglich einen Timer, der im Original eine Tomaten-Eieruhr
ist, den man dann auf 25 Minuten setzt. In diesen 25 Minuten wird eine Aufgabe ganz
konzentriert erledigt – ohne Mails zu checken, Anrufe entgegenzunehmen, ein
anderes Tab aufzumachen und so weiter und so fort. Danach darf man sich dann
eine Pause gönnen und für fünf Minuten abschweifen.

15. Pinn die Inspiration an die Wand

Keine Ideen? Und keine Menschen in Sicht, der eine haben
könnte? Statt jetzt planlos durchs Netz zu surfen, sollte man sich lieber ein
Moodboard bauen, auf dem man alles sammelt, was einen so inspiriert. Idealerweise
hängt man sich das dann neben oder über den Schreibtisch, erweitert es
regelmäßig und kann so immer mal wieder rüberlinsen, wenn im Kopf nur noch die
Grillen zirpen.

So, und jetzt: weiterarbeiten!

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