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2 Fragen, die ihr am Ende eines Bewerbungsgesprächs unbedingt stellen solltet

Bei Bewerbungsgesprächen möchte man einen guten Eindruck hinterlassen. Um das zu schaffen, können euch diese zwei Fragen am Ende des Gesprächs helfen.

Haben Sie noch Fragen?

„Haben Sie noch Fragen an mich?“ Zum Ende eines Bewerbungsgesprächs bekommt ihr oft die Chance, die Rollen mit eurem Gesprächspartner zu tauschen. Daniel Tost von unserem Partner Business Insider erklärt, wie ihr diese Chance zu eurem Vorteil nutzt.

Viele nutzen die Gelegenheit, um zu zeigen, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben und stellen Fragen zum Unternehmen. Das ist auch in Ordnung. Fragen wie „Wie war ich?“ oder „Werde ich lange arbeiten müssen?“ sind hingegen tabu. Wir haben für euch hier 16 Fragen zusammengestellt, die ihr am Ende eines Bewerbungsgesprächs NIE stellen solltet.

Wenn es nun aber darum geht, was ihr geradezu fragen müsst, weiß Joshua Spodek Rat. Er ist Professor an der New York University, „Leadership Coach“ an der Columbia Business School und selbst mehrfacher Unternehmsgründer.

Eine emotionale Bindung aufbauen

Wenn ihr eine Sache wollt, dann ist es, dass man euch für ein weiteres Gespräch zurück bittet, schreibt Spodek im US-Magazin Inc.com“. Eine weitere Sache, die ihre rauskriegen müsst, ist, ob ihr dort überhaupt arbeiten wollt: Mögt ihr die Leute, die Firmenkultur und alles andere im Büro?

Spodek glaubt, dass ihr das alles mit zwei Fragen herausbekommt und gleichzeitig noch eine emotionale Bindung zu eurem Gesprächspartner aufbauen könnt.

Viele Personaler werden euch nach eurem Interesse an dem Job fragen: Warum wollt ihr dort arbeiten? Das könnt ihr auch:

Frage 1: „Warum arbeiten Sie gerne hier?“

Euer Gesprächspartner ist auch nur ein Mensch mit eigenen Wünschen, Motivationen und Interessen. Spodek schreibt, dass ihr ihn mit dieser Frage dazu bringt, euch eher als eine „dreidimensionale Person“ zu sehen. Er wird über Dinge sprechen, die er mag. Das führt dazu, dass er sich weiter mit euch unterhalten möchte — und euch womöglich nochmal einlädt.

Wenn er Schwierigkeiten damit hat, euch zu sagen, was ihm am Unternehmen gefällt, zeigt euch das, dass ihr den Job vielleicht doch nicht wollt — auch keine unwichtige Information.

Frage 2: „Ich bin neugierig: Aus welchen Gründen wurde ich eingeladen?“

Wenn der Gesprächspartner gerade Zeit und Ressourcen in euch investiert, dann glaubt er auch, dass ihr etwas habt, das die Firma braucht. Laut Spodek zeigt euch die Antwort auf die Frage, warum ihr eingeladen wurdet, zwei Dinge:

1. Die Interessen des Gesprächspartners. Das kann euch bei weiteren Verhandlungen nützlich werden.

2. Was ihm an euch gefällt. Dadurch wisst ihr, was ihr betonen müsst.

Insgesamt ist es wichtig, eine „bedeutungsvolle Verbindung“ herzustellen, schreibt Spodek. Anstatt nur Fragen zu beantworten, müsst ihr in einen angenehmen Dialog mit eurem Gesprächspartner treten.

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