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Liebe Unternehmer: Bereit für Generation Z?

Nach Generation X und Y kommt nun: Generation Z. Die absoluten Digital Natives, Technik-Nerds und kreativen Köpfe. Was sie wohl am besten können? Wir haben für euch die fünf größten Vorzüge der Generation zusammengefasst.

Mitarbeiter der Generation Z: Die fünf größten Vorteile

Der Generation Y, auch genannt Millennials, wurde vieles nachgesagt. Es schwankte irgendwo zwischen abgehoben, streitlustig, egoistisch, zu erfolgsorientiert und anspruchsvoll. Unmengen von Artikeln wurde über meine Generation geschrieben. Doch jetzt scheint es an der Zeit, abzudanken und das Misstrauen gegenüber Jüngeren weiterzureichen: an die Generation Z. Na, seid ihr bereit? Bevor ihr überhaupt widersprechen könnt, haben wir dank Carol Roths Artikel für Entrepreneur gleich mal fünf Eigenschaften zusammengefasst, von denen ihr profitieren könnt – vor allem ihr, die Unternehmer.

1. Der Blick über Grenzen hinweg

Mit rund 25 Prozent der Bevölkerung ist die Generation Z einer der stärksten Jahrgänge. Rund ein Drittel davon sind spanischer oder asiatischer Herkunft oder Afroamerikaner. Diversität ist hier ein Stichwort, das sich nicht nur in ihrer Herkunft, sondern auch in ihrem Denken bemerkbar macht. Während wir Millennials zwischen Kindheit und Jugend digital sozialisiert wurden, gibt es für die Generation Z nichts anderes. Das Leben ist digital, weltweit vernetzt und findet zusätzlich zum realen Leben ebenso auf Facebook, Instagram und Snapchat statt. Befindest du dich vielleicht mal in einer vermeintlichen Sackgasse, zeigt dir die Generation Z sicherlich einen Ausweg, der dir bisher nicht bekannt war.

2. Die Generation der Gründer?

Laut einer Umfrage, so die Autorin, wollen 75 Prozent der Generation Z ihr Hobby zum Vollzeitjob machen, 72 Prozent wollen sogar ein eigenes Unternehmen gründen. Heißt: Sie sind ehrgeizig, motiviert und gewillt, sich für ihr Ziel voll und ganz einzusetzen. Arbeitgeber sollten ihnen daher den nötigen Freiraum bieten und ihren unzähligen Ideen für mehr Effizienz, neue Projekte oder Kosteneinsparungen Gehör geben.

3. Kreative Köpfe

Die Ideen der Generation Z mögen dir vielleicht erst mal fremd erscheinen, weil du selbst nie an diesen Ansatz gedacht hättest, doch das bedeutet nichts. Sieh genau hin, lass dir die Ideen erklären, die Vorteile aufzeigen und wage einen Versuch – das motiviert nicht nur deine jungen Angestellten, sondern könnte dir auch neues Potenzial für dein Unternehmen offenbaren.

4. Absolute Technik-Nerds

Die Generation Y galt schon als technikaffin, was ist dann die Generation Z? Sie sind die absoluten Experten auf ihrem Gebiet, kennen die neuesten Apps, Tools und Websites. Also sind genau sie die richtigen Ansprechpartner dafür,  welche Prozesse des Unternehmens durch Tools oder bestimmte Plattformen erleichtert werden könnten.

5. Pro soziales Engagement!

Wie auch der Generation Y bereits nachgesagt wurde, dass unser Blick sehr auf Erfolg fokussiert ist, dauert es bei der Generation Z sicher ebenfalls nicht mehr lange, bis gleiches behauptet wird. Doch, Vorsicht: Sie engagieren sich gerne, arbeiten oftmals ehrenamtlich und soziale Relevanz spielt für sie eine bedeutende Rolle. Wenn du als Firma eben darauf Wert legst, stelle diese Faktoren heraus. So kannst du vielleicht den einen oder anderen neuen Mitarbeiter für dein Unternehmen begeistern.

Also, zieht bitte keine voreiligen Schlüsse, sondern bleibt offen. Nur so könnt ihr Nachwuchskräfte für euer Unternehmen begeistern und tatsächlich auch von ihren frischen Ideen profitieren. Denn sagen und einstellen ist eine Sache, hinhören und umsetzen eine andere.

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  1. Die Generation Z wird nochmal einen weiteren Wandel in der Bürowelt vollziehen. Schon jetzt ist dieser ja voll im Gange und wenn ein Unternehmen nicht dafür sorgt dass sich die Mitarbeiter wohl fühlen, sind diese ganz schnell weg. Dafür ist das Angebot zu groß.
    Und die Generation Z wird noch stärker darauf achten dass sie sich wohl fühlen und Arbeit und Privates perfekt unter einen Hut kriegen.

    ich persönlich bin sogar noch gespannter auf die Generation A, denn dazu gehört dann auch meine Tochter die 2017 geboren ist und die jetzt mit Alexa und co. aufwächst…

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