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So bleibst du als Selbstständige motiviert

Heute stelle ich euch einige Tipps und Tricks vor, die mir geholfen haben noch motivierter in den Arbeitstag zu starten und mich selbst zu organisieren.

 

Juhuu, ich bin selbstständig!

Anfang Januar habe ich nun endlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Die Jahre zuvor hatte ich meine Stelle schon auf Teilzeit reduziert, sodass ich mich um mein Blogazine und meine anderen Projekte im Bereich Social Media Marketing kümmern konnte.

Auch wenn ich gerade meinen Traum lebe, ist es gar nicht so einfach, jeden Tag motiviert zu starten und vor allem am Ball zu bleiben. Die Ablenkung durch soziale Netzwerke, Freunde oder den Haushalt, können einem Freiberufler oder Selbstständigen schon zum Verhängnis werden. Daher will ich euch heute ein paar Tipps und Tricks auflisten, wie ihr fokussiert bei und an der Arbeit bleiben könnt.


Bevor wir unser kleines Büro angemietet haben, habe ich immer von zu Hause aus gearbeitet. Eine Zeit lang war dies für mich auch wirklich super schön, bis mir irgendwann ordentlich die Decke auf den Kopf knallte und ich einfach raus musste. Irgendwie fehlte mir der Weg zur Arbeit, das Vorbereiten und „richtige” Starten in den Tag. Denn nach einer kurzen Katzenwäsche ging es im Pyjama mit Kaffee in der Hand direkt zum Computer. An diesem ungesunden Rhythmus musste ich unbedingt etwas ändern, deswegen habe ich mich für ein kleines Büro entschieden. Aufgrund meiner Erfahrungen und Fehler, die anfangs machte, kann ich nun einige hilfreiche Tipps an euch weitergeben.



1. Früh Aufstehen & Frühstücken


Ehrlich gesagt, bin ich absolut kein Morgenmensch. Genau deswegen fällt mir dieser Punkt auch selbst immer wieder am schwersten. Trotzdem ist es ganz wichtig, auch wenn man sich seine Zeit flexibel einteilen kann, jeden Tag ungefähr zur selben Zeit aufzustehen und nicht den ganzen Vormittag zu vertrödeln. Denn sonst verschiebt sich der Tag extrem weit nach hinten und man bekommt außerhalb der Arbeit nichts anderes mehr geregelt.

2. Zieh dir was an

Wie oben bereits beschrieben, habe zu meinen Home Office Zeiten den lieben langen Tag ungeschminkt im Pyjama vorm Computer verbracht. Dies führte dazu, dass ich mich beziehungsweise mein gammeliges Ich irgendwann selbst nicht mehr so recht leiden und sehen konnte. Außerdem habe ich die meiste Zeit ziemlich uneffektiv gearbeitet und bin eher in einen Surfmodus verfallen, als wirklich an meinen diversen Projekten zu arbeiten. Also zieht euch morgens an und macht euch fertig, als würdet ihr ins Büro gehen.

3. Weg zur Arbeit

Solltest du, so wie ich früher, immer noch von zu Hause aus arbeiten, schaffe dir trotz allem einen kleinen Arbeitsweg. Gehe nach dem Fertigmachen (s. Punkt 2) kurz vor die Tür, hol dir einen Kaffee, geh zum Briefkasten oder Ähnliches. Wichtig ist, kurz die Wohnung zu verlassen und frische Luft zu schnappen, um danach in deinen Arbeitstag zu starten. So vermeidest du, dass dir langfristig die Decke auf den Kopf fällt.

4. Hab einen Schreibtisch bzw. einen festen Arbeitsplatz

Für mich ist es ganz wichtig, einen festen Platz zu haben, an dem ich arbeite, denn sonst werde ich sehr schnell wieder unproduktiv und gelange so auch wieder in eine Art Surfmodus und schaue Katzenvideos auf Facebook und Youtube.

5.Organisier dich

Als Freiberufler/Selbstständiger bist du für dich selbst verantwortlich. Deshalb ist es umso wichtiger, alle relevanten Projekte, Termine und Ideen auf dem Schirm zu haben. Falls Kunde XY anruft, ist es sehr unprofessionell, den letzten Stand der Dinge nicht auf dem Schirm zu haben. Mein ständiger Begleiter in der Tasche ist mein Terminkalender; zusätzlich nutze ich das Tool Trello und führe separat nochmals eine Liste mit allen wichtigen Terminen und Projekten. Ohne diese Liste würde bei mir rein gar nichts laufen, denn sie ist das Erste was ich mir morgens angucke und das Letzte, was ich abends vor Feierabend sehe.

6.Mach Pausen

Dies ist auch wieder ein Punkt, an den ich mich selbst ständig erinnern muss. Trotzdem ist es ganz wichtig Pausen zu machen und die Zeit fernab vom Bildschirm zu verbringen. Auf diese Weise kannst du deine Energiereserven wieder aufladen und runterkommen. Mein Ritual ist, nach dem Mittagessen im Büro ein paar Schritte um den Block oder durch den Park zu machen.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blogazine ElisaZunder.

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