Foto: Ana Torres

Lana Wittig: „Gerade erlebe ich eine rasante und steile Lernkurve auf vielen Ebenen”

Lana Wittig wird am 1. Januar 2021 die neue Geschäftsführerin von EDITION F. Wir wollen, dass ihr Lana ein bisschen besser kennenlernt und haben ihr ein paar persönliche Fragen gestellt.

Wer ist Lana Wittig? Eine kurze Zusammenfassung

Lana startete ihre Karriere in der Musikbranche und war seit 2006 unter anderem für das Künstler*innenmanagement und Musikmarketing bei Motor Entertainment, LaserLaser und Chimperator zuständig. Seit 2016 gehört sie zum Team von EDITION F und leitet als Head of Partnerships und als Teil des Managements das größte Team bei EDITION F. Mit ihrem Team und der Inhouse-Agentur EDITION F studio entwickelt sie kanalübergreifende Werbe- und Employer-Branding-Kampagnen, Event-Sponsorings und Weiterbildungsmaßnahmen für Unternehmen aus allen Branchen und aller Größen.

Mit ihrer Arbeit trägt Lana seit fünf Jahren maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von EDITION F bei. Sie spricht regelmäßig bei Konferenzen zu den Themen Diversity und Employer Branding und ist seit 2019 bei EDITION F Gastgeberin des Podcasts „Alles Anders“, in dem sie mit namhaften Gäst*innen das Thema Neue Arbeit aus sämtlichen Perspektiven beleuchtet. Seit 2018 führt Lana zudem ehrenamtlich das größte deutsche Frauennetzwerk der Musikbranche „Hey Ladies!“.

Zum 1. Januar 2021 schlagen wir bei EDITION F ein neues Kapitel auf und Lana übernimmt die Geschäftsführung von EDITION F.

Was war dein erster Impuls, als dir die Geschäftsführung angeboten wurde?

„Das war ein Mix aus Gefühlen. Ich war traurig, dass ich in Zukunft nicht mehr ganz so eng mit Suse und Nora auf einer täglichen Basis zusammenarbeiten werde. Zeitgleich war ich natürlich aufgeregt und erwartungsvoll. Nach unserem Gespräch bin ich erst einmal eine Runde um den Block gegangen, zum Durchatmen. Mir war eigentlich sofort klar, dass ich das Angebot annehmen will; ich habe mir aber noch ein paar Tage Bedenkzeit erbeten, wie ich es vor allen wichtigen Entscheidungen mache. Nach einer Nacht darüber schlafen sieht die Welt ja manchmal ganz anders aus. In diesem Fall war meine Entscheidung sehr klar. Und das bestätigt mich darin, das sie richtig ist. Suse und Nora können in Zukunft mit ihrer Außenperspektive auf eine andere Art und Weise etwas beitragen, als es bisher möglich war. Ich freue mich jetzt einfach auf die neue Aufgabe und auf die Reise mit dem Team.“

Was hast du seit der Entscheidung über dich selbst gelernt?

„Ich erlebe gerade eine rasante und steile Lernkurve auf vielen Ebenen. Von der Mitarbeiterinnen-Perspektive schaue ich jetzt schon hinter die Kulissen der Geschäftsführerinnenebene – Strategie, Team und Finanzen müssen jetzt zusammen gedacht werden. Vor allem ist mir jedoch klar geworden, dass ich meinen Blick weiten muss und dass es viel zu lernen gibt. Ich möchte alles gut und richtig machen. Es wird immer abzuwiegen sein: Was ist gut und richtig für das gesamte Unternehmen und die Zukunft? Auf diese neue Perspektive bin ich gespannt.“

Was machst du morgens als allererstes?

„Die ehrliche Antwort ist leider: dreimal den Snooze Button drücken. Dann hektisch Zähne putzend durch die Wohnung rennen und die Tasche für den Tag packen. Irgendwas zum Anziehen finden, den Hund wecken und losrennen. Aber ich versuche gerade, mir eine gesunde Morgenroutine anzugewöhnen. Früh aufstehen, Yoga machen, entspannt Kaffee zu Hause trinken und erst dann den ersten Blick auf’s Telefon werfen.“

Ohne was verlässt du nie das Haus?

„Ich verlasse das Haus fast nie ohne meinen Hund Lele. Auch praktisch: Schlüssel, Telefon, Portemonnaie und natürlich Maske!“

Was schätzt du an EDITION F am meisten?

EDITION F ist so ein großer Teil meines Lebens. Was wir machen, ist wichtig und für mich absolut sinnstiftend. Meine Mutter war eine Verfechterin von Gleichberechtigung, der Feminismus wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Auch wenn ich mich vor zehn Jahren wahrscheinlich noch nicht als Feministin bezeichnet hätte, ist das heute natürlich ganz anders. Wir arbeiten daran, jede*n zum*zur Feminist*in zu machen, weil unsere Gesellschaft und Wirtschaft diesen Wandel in unseren Köpfen braucht. Mit Blick auf EDITION F ist für mich das Team am wichtigsten. Mit meinen Kolleg*innen neue Ideen und Projekte entwickeln und an den Start bringen und das Feedback von Leser*innen und Kund*innen, das macht unsere Arbeit aus.“

Welche App erleichtert dir dein Leben?

„So viele! Clue hilft mir, meinen Zyklus zu tracken und meinen Körper besser zu verstehen, Calm lässt mich zur Stimme von Harry Styles einschlafen und mit Tomorrow hab ich mein Geld immer im Blick.“

Welcher Song beschreibt dein momentanes Leben am besten?

„Das ist schwierig. Die richtig guten Songs handeln ja meistens nicht von einem guten Leben. Und mein Leben ist gerade ziemlich gut. Aber ich gebe euch drei Klassiker mit auf den Weg, die mir immer richtig gute Laune machen: Kokomo von den Beach Boys, Wham Rap von Wham! und Abracadabra von Steve Miller Band. Achtung: Ohrwurmgefahr!“

Was willst du noch loswerden?

„In den kommenden Wochen und Monaten suchen wir Verstärkung bei EDITION F, es lohnt sich also immer mal wieder, auf unserer Jobseite vorbeizuschauen.“

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Leidenschaft. Glaube. Willen. Das trägt mich und treibt mich an: als Mitgründerin von EDITION F und auch als Privatperson – denn wer etwas bewegen will, braucht diese Dinge, um nicht auf halber Strecke kehrt zu machen, um Hürden als Abenteuer und Chance begreifen zu können und Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Geboren in Dessau. Aufgewachsen in Halle. Studiert – Theaterwissenschaft & Germanistik – in München, Berlin und New York. Stationen im Film, der Agenturwelt, den digitalen Medien und heute gemeinsam mit Nora als Gründerin von EDITION F sehr glücklich.

  1. oh .. als passiver Leser, ohne bisherige eigene aktive comments, hat mich der wechsel an der spitze unerwartet beruehrt. Lana und Lele .. habt einen guten start. und nora und vanessa, ein großes danke 🌹 für die vielen jahre. ich muss lernen, dass nur passives lesen nicht ausreicht und ich werde euch mit einer monatlichen contribution supporten. habe vor einigen monaten gesehen, dass auch gabor euch dabei hatte, was vermutlich wieder eingeschlafen ist .. nicht einschlafen lassen, die pioneer one braucht menschen wie Lana, suse und nora. gabor schreibt heute zweierlei: Wenn man keinen Kompass besitzt, verläuft man sich schnell. Und: Opportunisten sind Spezialisten im Umgang mit wechselnden Windrichtungen. nun, das mit dem kompass ist wichtig. Lana hat ihn, was ich aus ihrer vorstellung lesen kann, nora und suse hatten ihn auch. Auch bei kaltem wasser.

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