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Hey, Chef*in! Wenn du Millennials motivieren willst, dann bitte so

Millennials werden gerne als eine besondere ,Spezies‘ gehandelt: schnell gelangweilt, lustlos, immer auf der Suche nach Neuem. Doch mit diesen vier Tipps ist ihre Motivation garantiert und kann endlich auch ihr volles Potential ausgeschöpft werden.

 

An den richtigen Stellen ansetzen

Schnell unmotiviert, lustlos, gelangweilt und oft auf der Suche nach einem neuen Job. Eine besondere ,Spezies‘ ist sie, die erste Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, recht überheblich auftritt und schnell ungeduldig wird. Das wird den Millennials zumindest in Sachen Job nachgesagt. Die Generation Y hat zwar nicht den besten Ruf, ist aber für alle Unternehmen, die nicht auf der Strecke bleiben wollen, unersetzlich. Kreativität, frische Blickwinkel, ein Gespür für Trends – all das schlummert in ihnen, es muss nur erkannt und vertieft werden. Inc.com hat aus Unternehmersicht eine Liste erstellt, wie man Millennials am besten motivieren und ihre Talente fördern kann. Wir fassen für euch die vier wichtigsten Punkte zusammen: 

1. Innovativ denken

Innovation spielt für Millennials eine bedeutende Rolle. Um nicht in einen Alltagstrott zu verfallen und Tag, Tag aus das Gleiche zu erledigen, brauchen sie ihren Freiraum – um Neues auszuprobieren, Fortschritte zu machen, ihre Kreativität auszuleben. Denn, wer in einem starren Muster bleiben muss, verfällt irgendwann in eine Monotonie – ohne Möglichkeiten, die aktuellen Arbeitsweisen zu überdenken oder neue Anstöße zu geben. Das wünscht sich weder das Unternehmen noch der Arbeitnehmer. Daher gilt es, den Millennials genug Raum zu lassen und Optionen zu bieten, ihre Talente zu vertiefen, neue Seiten an sich zu entdecken und dadurch nicht nur selbst zu wachsen, sondern vor allem auch das Unternehmen größer zu machen. 

2. Selbstständig arbeiten lassen

Der Wunsch nach einem eigenständigem Arbeiten trifft vermutlich nicht nur auf Millennials zu. Wer als Unternehmen eine enge Bindung zu den Angestellten aufbauen will, sollte auf enge Führung und zu starke Kontrolle verzichten. Solange keine wichtigen Meetings oder gemeinsame Aktivitäten auf der Tagesordnung stehen, macht es keinen Unterschied, von wo oder wann gearbeitet wird. Flexibilität tut der Produktivität keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. Egal ob Generation X, Generation Y oder andere: Wer sich frei und respektiert fühlt, bleibt im Job – und ist nebenbei noch motivierter und kreativer, für das Unternehmen zu handeln und eigene Ideen weiter voranzutreiben. 

3. Kollaborieren 

Der Gedanke, als erstes Unternehmen eine bestimmte Idee zu haben und zu verwirklichen, mag zwar in der Theorie gut sein – doch was bringt uns eine gute Idee, wenn wir nicht das nötige Standing und die nötige Community haben, um die Idee in die Tat umzusetzen? Die Antwort: Wir alle brauchen Kollaboration. Angefangen beim Networking, miteinander in Kontakt zu bleiben, sich dadurch neue Jobmöglichkeiten schaffen bis hin zur Kollaboration im Unternehmen selbst. Auf kurze Zeit mag es ein Einzelner schaffen, seine Idee durchzubringen, doch langfristig kann sich diese nur mittels Zusammenarbeit im Unternehmensalltag verankern lassen. Daher: Lasst die Zusammenarbeit zu, bietet sowohl räumliche als auch zeitliche Möglichkeiten zum Austausch und internen sowie externen Netzwerken. 

4. Den Sinn vermitteln

Wie auch der Autor Andreas Freitag in seinem Buch „Von Marken und Menschen: Arbeit, Führung und das Gute Leben“ vermittelt, besteht die Aufgabe der Führung darin, den Mitarbeitern Zweck sowie Philosophie des Unternehmens nahe zu bringen. Nur, wenn diese beiden Elemente deutlich sind, können die Arbeitnehmer im Sinne der Marke handeln und die richtigen Entscheidungen treffen. Sie müssen verstehen, was der Sinn bzw. der Zweck der Marke ist, was langfristig erreicht und erschaffen werden soll. Jeder Agent der Marke, also jeder Mitarbeiter, muss das Gefühl haben mit seinem Handeln dem Unternehmen etwas Gutes zu tun. Wenn das erreicht ist und jeder Mitarbeiter die Frage, warum ein Unternehmen das macht, was sie macht sowohl beantworten als auch nachvollziehen kann, ist der Grundstein gelegt – für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt nach außen und eine enge Bindung zu denjenigen, die zum Erfolg beitragen: den Mitarbeitern. 

Wer also meint, die Generation Y sei lediglich lustlos und nicht ehrgeizig genug, hat vielleicht einfach noch nicht den richtigen Punkt ihrer Leidenschaft getroffen. Millennials haben zwar weniger Erfahrungen als andere, dafür aber über das größere Gespür für Trends, das Zeitgeschehen und einen frischen Blick, um Altem eine neue Perspektive und Neuem eine Chance zu geben. Lasst es einfach zu. 

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