Technik oder lieber Neurowissenschaft in der Personalentwicklung?

Um den Anschluss an den technische Fortschritt nicht zu verlieren, muss man selbst viel in innovative Produkte investieren. Oder vielleicht doch besser zuerst in seine MitarbeiterInnen?

 

Der weltweite Handel wird zur Zeit von technischen
Innovationen bestimmt. Das mobileFahren der Zukunft erfordert heute wichtige Entwicklungen
die, wenn auch noch streng 
geheim, bereits heute gemacht werden.
Nicht mehr geheim sind mittlerweile Online-Verkauf,
Vergleichsportale oder Tracking 
Analysen. Mittlerweile wird mit nach wie vor steigenden
Anteilen, sowohl B2C als auch B2B,
über das Internet verkauft. Dieser Trend gilt auch für
erklärungsbedürftige Produkte, die 
man vor 5 Jahren noch nicht über das Internet bekommen
hätte.

Diese Trends veranlassen Firmen den Ausbau der eigenen
Online Verkaufsstrategie   weiter voran zu treiben. Überspitzt formuliert: Der klassische
Sales-Mitarbeiter wird durch 
Programmierer ersetzt.

Die verbleibenden Sales-Mitarbeiter und ihre Führungskräfte
müssen heute, mehr denn je, Marketing- und Kommunikationsprofis sein. Dazu braucht  es 
neben  den  wichtigen fachlichen 
Kenntnissen  vor  allem Menschenkenntnis und  die  beginnt  zu 
allererst  einmal mit  und  bei 
einem  selbst.

Der  Eingang  des 
Apollontempels  in  Delphi 
soll  die  Inschrift 
„Gnothi  seautón    im Sinne  von  „Erkenne 
Dich  selbst  (und 
Deinen  Grenzen)“  getragen 
haben.

An diesem Punkt drängt sich die Frage auf,  ob 
die  bestehenden  betrieblichen Weiterbildungs-Maßnahmen  (Trainings, 
Workshops, Schulungen)  den  heutigen 
Erfordernissen  noch  gerecht 
werden  und  welche 
neuen Instrumente Mitarbeitern 
und  Führungskräften helfen
könnten ihr Verhalten in
 konstruktiven Einklang 
mit  den  globalen 
Veränderungen  bringen.

Es findet sich viel „alter Wein in neuen Schläuchen“ und
nicht alles was heute mit E-Learning, tollen Apps und Webinaren angepriesen
wird, ist hilfreich. Eininge der Inhalte waren schon in den alten Schläuchen Unsinn.

Aber es es gibt auch wirklich neue Dienstleistungen auf dem
Markt

Eines dieser neuen Instrumente ist die Skill Experience, die dazu
dient individuellen  Stärken  sowie 
ureigene  Motive  genauer kennen zu lernen und  diese  dann
auch bewusster einsetzen zu können. Selbsterkenntnis  als erster Schritt auf einem neuen Weg
sozusagen.

Der zweite Schritt für die Teilnehmer besteht darin detaillierten
Input zu bekommen, wie die eigene Kommunikation und das eigene Verhalten bei
anderen ankommt, was davon goldrichtig und was davon veränderungswürdig ist.

Im dritten Schritt werden neue Möglicheiten aufgezeigt, die
auf die jeweilige Persönlichkeit abgestimmt sind.

Vermeintliche 
Kleinigkeiten  können  dabei 
im Ergebnis  den  Unterschied 
Richtung  Erfolg und  Gelingen  ausmachen. 
Manchmal  sind die  störenden 
Faktoren  auch  beträchtlich und  wirken  sich 
negativ  auf  die Interaktion  im 
Gespräch  aus.  Egal 
ob  „groß  oder 
klein: Es  geht  um 
Verstehen und Verstanden werden, um den gezielten Einsatz eigener
Stärken. 
Auch um die Fähigkeit sich im Team dort Hilfe zu holen, wo
die eigenen Stärken enden.

Dafür muss man schon ganz genau hinschauen, wenn man
Rückmeldungen geben will, die wirklich was verändern können. Beispielsweise einem
Menschen, der in einem Gespräch 
ängstlich und wenig überzeugend wirkt  zu sagen, er solle spontaner und lockerer imGespräch sein, ist unsinnig und wenig hilfreich. 

Die
Verhaltensempfehlungen der Skill Experience zeichnen sich dadurch aus, dass die
Persönlichkeit in den Mittepunkt gestellt wird. Einem introvertierten Menschen
würde man beispielsweise raten, sich im Vorfeld einer Besprechung geeignete
Fragen zu überlegen und seine eigenen 
Beobachtungsfähigkeiten im Gespräch stärker zu nutzen.
Introvertierte Menschen gehen 
nämlich gern in die Tiefe und das kann zum echten Gewinn für
den Gesprächspartner 
werden, wenn es zielführend eingesetzt wird.

Für wen ist dieses Instrument gemacht? Für Sales-Teams und für Führungskräfte-Teams.

Was,  ist  jetzt aber wirklich  „neu“ 
an  dieser  Methode?

Zum  einen  ist 
da  die  stark 
praxisorientierte 
Verknüpfung  von  Unternehmensalltag und 
Persönlichkeit,  die  in 
dieser  Ausprägung  kaum 
zu  finden  ist. 
Zum  anderen  sind es  die  hohe 
Qualität  in  Ausführung 
und  Ergebnis,  sowie 
die  Anwendung wissenschaftlich 
gesicherter  Inhalte. 
In
der
  Entwicklung  und 
Konzeption  waren echte  Praktiker 
am  Werk. Das merken  die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer
spätestens,
  wenn  sie in  den  realitätsnahen Rollenübungen  wirklich 
gefordert  werden und in den
dazwischen 
stattfindenden Workshops passenden Input bekommen.

Eine Studie  zu  Überprüfung der Wirksamkeit der Skill
Experience ist gerade in Vorbereitung. Gemeinsam mit teilnehmenden Unternehmen werden
in diesem Jahr 10 Skill 
Experiences auf ihre nachhaltig Wirkung untersucht werden.

Dazu werden mit den teilnehmenden Betrieben quantitative und qualitative Kennzahlen festgelegt und aus der Erhebung davor, unmittelbar danach und nach 6 Monaten die Veränderungen vergleichen 

Interessierte Betriebe können gerne noch teilnehmen.

Über das Fortschreiten und über die Ergebnisse der Studie
berichte ich gerne wieder.

Astrid Krasser, motivion.de

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