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In diesen 6 Situationen werden Chefs von ihren Mitarbeitern ganz besonders beobachtet

Als Führungskraft steht man immer unter Beobachtung. Es gibt aber Momente, in denen ihr Handeln ganz besonders unter die Lupe genommen wird.

 

All eyes on you!

Steigt man die Karriereleiter Richtung Führungskraft hinauf, dann gibt man mit dem neuen Titel auch sein Einverständnis dafür ab, im Büro unter Beobachtung zu stehen – das ist als Entscheidungsträger Teil des Jobs. Manche mögen es, in Zeiten in denen das Unternehmen gut läuft, sogar als angenehm empfinden, aber spätestens, wenn die Firma oder Projekte in Schieflage geraten, wird deutlich, dass starke Aufmerksamkeit eben auch ihre Nachteile mit sich bringt.

Besonders in den folgenden sechs Situationen, die Marissa Levin für inc aufgeschrieben hat, gerät auch der erfahrenste Chef oder Chefin mal an die Grenzen – und genau deshalb ist es nun wichtig, nicht unüberlegt zu handeln. Schließlich schaut das Team zu! Wir haben es uns angesehen und für euch zusammengefasst.

1. Ein wichtiger Mitarbeiter kündigt

Es gibt wenige Dinge, die einen Chef so nervös machen, wie die Kündigung eines wichtigen Mitarbeiters. Denn viele der Angestellten werden sich fragen, warum der Mitarbeiter gekündigt hat. Lag es am Chef oder der Chefin? Lag es am Arbeitsklima? Und ebenso wichtig: Wer übernimmt jetzt diese Arbeit?

Es ist wichtig, dass man hier als Chef schnell mit seinen Mitarbeitern kommuniziert, um Gerüchte zu vermeiden. Außerdem sollte man alle wichtigen Abfolgen, die zu einer Kündigung gehören, schnell in die Wege leiten und delegieren. Es sollte sowohl die Personalabteilung informiert werden, die dann alle nötigen Schritte zur Kündigung einleitet als auch die Teamleiter um die Arbeit unter den noch bestehenden Mitarbeitern aufzuteilen.

Für Chefs ist es in so einem Fall besonders wichtig selbstsicher und ruhig aufzutreten. So verfallen auch die Mitarbeiter nicht so leicht in Panik, weil sie genau wissen, wie es nun weiterläuft.

2. Ein Mitarbeiter wird gekündigt

Jemanden zu kündigen, ist nie eine schöne Sache und höchstwahrscheinlich machen es die Wenigsten gerne. Allerdings ist es auch hier wichtig, sich professionell zu verhalten, egal aus welchem Grund man seinen Angestellten kündigt. Denn das Team schaut ganz besonders darauf, wie man Mitarbeiter behandelt, die nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis stehen.

3. Man hat einen großen Kunden oder Auftrag verloren

Es kann ganz schön hart sein, den ersehnten Kunden oder angestrebtes Projekt nicht für sich gewonnen zu haben. Das frustriert meist nicht nur die Führungsetage, sondern auch die Teammitglieder, die sich um diesen Auftrag bemüht haben. Schließlich wurde in der Regel viel Arbeit investiert.

Genau deshalb ist es jetzt besonders wichtig, den Glauben an die Firma und die Vision zu behalten. Klar, ist es auch als Chef erlaubt, kurz bedrückt zu sein, allerdings sollte man sich schnell wieder fassen, um seine Mitarbeiter weiter motivieren zu können.

4. Es wurde ein großer Vertrag an Land gezogen

Einen großen Kunden oder Vertrag zu bekommen ist immer sehr aufregend und spannend. Und das für alle Beteiligten, denn diese Aufträge können die Firma über Nacht verändern. Genau aus diesem Bewusstsein, stellen sich nun auch viele Fragen. Wie werden wir den Wünschen des Kunden gerecht? Streicht der Chef das ganze Lob für sich selber ein, oder schenkt er seinen Mitarbeitern die gebührende Anerkennung?

Wie kann man also seinen Mitarbeitern am besten zeigen, dass man sie schätzt? Studien legen nahe, dass es Angestellten wichtig ist, dass sie sich sicher fühlen, in die Prozesse eingebunden werden und Wertschätzung für ihre Arbeit erhalten. Und nichts demotiviert Angestellte so sehr wie ein Mangel an Anerkennung.

5. Der erste Tag für neue Mitarbeiter

Führungskräfte sollten den Stellenwert des ersten Tages nicht unterschätzen. Dieser Tag wird den Ton für die Zukunft setzen und maßgeblich mitbestimmen wie sich neue Mitarbeiter in die Struktur und das Team eingliedern können.

Um neuen Mitarbeitern ein gutes Gefühl zu verschaffen, sollte der Arbeitsplatz schon fertig gerichtet sein (Technik u.ä.) und auch sauber und gepflegt aussehen. Zudem ist es wichtig, dass ihm oder ihr eine Person an die Seite gestellt wird, die mögliche Fragen beantworten oder dabei helfen kann, die Verantwortlichen dafür zu finden. Auch wenn viele dieser Aufgaben in das Gebiet der Personalabteilung fallen, sollte ein Chef ein Auge darauf haben und bei der Begrüßung anwesend sein, oder im Laufe des Tages vorbeischauen.

6. Es sind Fehler passiert

Wir alle machen Fehler, manchmal sagt man Dinge, die man sich hätte sparen sollen oder man vergisst, wichtige Unterlagen oder Infos rechtzeitig weiterzugeben und so weiter und so fort . Kurzum, es wird im Joballtag immer wieder etwas schieflaufen und das ist auch in Ordnung. Viel wichtiger ist, was danach passiert. Die richtige erste Reaktion ist immer die, dass man sich entschuldigt und zu dem eigenen Patzer steht. 

Natürlich ist es nicht in allen Situationen einfach, ein guter Chef zu sein. Wichtig ist vor allem, dass man sich als Führungskraft immer wieder reflektiert und versucht, sich bewusst zu machen, dass das eigene Handeln auch auf die Mitarbeiter ausstrahlt.

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