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Wie man Selbstzweifel besiegt und endlich durchstartet

Wir haben Träume, wollen erfolgreich sein, uns verwirklichen. Doch wir haben Angst, Zweifel und neigen zum Vergleichen. Schluss damit: Diesen inneren Stimmen sollten wir endlich Kontra bieten.

 

Was hast du mit deinen Leben vor?

Die Frage, die uns am meisten Angst macht – egal, ob wir uns gerade mitten im Studium, in der Lehre oder im Job befinden – lautet wohl: „Und, was hast du jetzt mit deinem Leben vor?“. 

Natürlich hat man sich genau diese Frage schon selbst gestellt, davon den Schlaf rauben lassen und deswegen die eine oder andere Träne vergossen. Uns selbst können wir austricksen, wir können Dinge verschieben, ausblenden, ignorieren. Wenn dann aber dein Gegenüber diese Frage stellt und eine plausible Antwort erwartet, fühlt man sich in die Ecke gedrängt. Die bevorzugte Reaktion wäre ein
dramatischer Abgang mit hysterischem Geschrei à la „Lasst mich doch alle
in Ruhe!“ Stattdessen bemüht man sich, die Contenance zu bewahren und in ruhigem Ton
etwas zu erzählen, das man sich selbst zwar nicht abkauft, aber
für die anderen gut und vernünftig klingen mag. 

Meistens haben wir zwei Antworten auf die Frage parat: Einen Traum-Plan im Herzen, den wir aber am liebsten für uns behalten, und einen Klingt-gut-für-andere-Plan im Kopf. Die eigenen Träume will man jedoch nicht gleich offenbaren. Es könnte sie dir ja sonst jemand aus der Hand reißen, auf den Boden schmeißen und dich mit den
Scherben alleine zurück lassen. Auf der anderen Seite: Wie kann man den Traum jemals umsetzen, wenn man ihn nicht mal auszusprechen wagt?

Aus genau diesem Grund sollten wir uns von den folgenden vier Stimmen niemals aufhalten lassen. 

Die Stimme des Zweifels

Der
Zweifel in dir sagt dir ständig, dass du etwas nicht kannst. Er
zweifelt an deinen Kompetenzen, an deinen Ressourcen, an deiner
Motivation. Er zweifelt an dir und deinen Möglichkeiten. „Ich kann das
nicht“, „Ich schaffe das nicht“, „Ich glaube nicht, dass das je möglich ist“, sind die entsprechenden Reaktionen darauf.

Du solltest dem Zweifler sagen, dass du bereit bist zu riskieren und das Motto „All in“ leben willst. Kein „Dream rationally“, kein „Dream reasonably“, sondern: Dream big! Wer nie den ersten Schritt wagt, kommt auch sicher nie an. 

Die Stimme der Angst

Die
Angst
ist noch schlimmer als der Zweifel. Sie beschert dir Angst davor, was andere über dich denken könnten, als Versager zu enden und vor allem: Angst vor dem Ungewissen. Sie lähmt dich, lässt dich auf der Strecke stehen, hält dich fest.

Du solltest der Angst entgegnen, dass die Unsicherheit nun mal ein sicherer Bestandteil des Lebens ist. Egal, wie oft du scheiterst – das Bedauern, es nicht versucht zu haben, wird viel mehr schmerzen, als ein kleiner Sturz auf dem Weg zum persönlichen Glück. 

Die Stimme der falschen Bescheidenheit

Die falsche
Bescheidenheit will, dass du dezent und unauffällig bleibst, anstatt dich in den Mittelpunkt zu stellen. Sie will vermeiden, dass du arrogant wirkst, dadurch zum Gesprächsthema wirst und zu vielen Kritikern
ausgesetzt bist. 

Du solltest der
falschen Bescheidenheit sagen, dass Erfolg zwar viele Gesichter haben
kann, aber eine große Portion an gesundem Selbstbewusstsein dafür unerlässlich ist. Denn, wie kannst du jemanden überzeugen, wenn du es nicht mal bei dir selbst geschafft hast? 

Die Stimme des Vergleichs

Der
Vergleich weckt eine selbstzerstörerische Ader in dir. Er stachelt dich
dazu an, deine Leistung, deine Existenz oder deinen Traum immer in
Relation zu irgendeinem Dritten zu sehen – Du verlierst deinen Fokus. Der Vergleich kombiniert Angst, Zweifel und falsche Bescheidenheit in einer solch unglücklichen Form, dass du die Orientierung verlierst.

Was du dem Vergleich sagen solltest: Ich brauche dich nicht. Ich muss meine eigene Leistung nicht an der anderer messen, denn ich kann sowieso niemals besser sein als ich selbst. Nur, weil andere vielleicht schneller oder erfolgreicher sind, bedeutet das nicht, dass meine eigenen Erfolge weniger wert sind. Es ist eine Reise und kein Wettrennen. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog www.valeriannala.com.

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