Foto: Anne Koch

Diese Themen bewegen Frauen 2016

Am Samstag kamen in Berlin beim Barcamp Frauen über 500 Gäste zusammen, um darüber zu diskutieren, wie sie in Deutschland in Zukunft zusammen leben wollen. Wir zeigen euch die schönsten Bilder und stellen die Themen vor.

 

Frauen interessieren sich nicht für Politik? Stimmt nicht.

Die ehrenamtlichen Organisatorinnen Elisa Gutsche und Jennifer Mansey begrüßen die Teilnehmerinnen. Das Vorab-Interview darüber, wie ein Barcamp als besondere Konferenz-Form funktioniert, findet ihr hier.

Der Andrang war groß. Die Veranstalterinnen mussten in diesem Jahr die Anmeldung das erste Mal sogar vorab schließen, da sich über 500 Menschen angemeldet hatten. Den Überblick über alle angeboteten Vorträge und Workshops findet ihr hier.

Die Aviva-Verlegerin Sharon Adler. Aviva ist ein Online-Magazin für Frauen mit vielen Themen rund um jüdisches Leben. Auf dem Barcamp  gab es auch einen Workshop zu Antisemtismus.

Auch dabei: Felicia und Jasmin vom Straight Magazine, ein Magazin für lesbische Frauen.

Auch Amina Yousaf war da, die bei uns schon einmal über ihre Erfahrungen mit Rassimus geschrieben hat.

Verena Reygers sprach darüber, warum ein Single-Leben glücklich macht: „Date less, make more art.“

Teilnehmerinnen stellen ihre Sessions vor. Mawine und Katharina boten eine Einführung ins Programmieren an.

Es heißt zwar „Frauenbarcamp“, Männer, Babys und alle anderen sind aber auch willkommen. Das Barcamp bietet jedes Jahr eine Kinderbetreuung an.

Susanne arbeitet als Personalleiterin und bot einen Workshop zum Thema Gehaltsverhandlungen an.

Tarek Tesfu beschäftigt sich in seinem Youtube-Channel „Tareks Genderkrise“ auf humorvolle Art und Weise mit Geschlechterthemen.

Unsere Redaktionsleiterin Teresa Bücker war für uns vor Ort – mit ihrer kleinen Tochter. Ihr Workshop: „Neue Strategien für die Frauen*politik – Vernetzung von Online und Offline“.

Helga Hansen vom Make Magazine machte einen Workshop zu Robotern.

Frauen sind in der Kommunalpolitik nach wie vor unterrepräsentiert. Auch damit beschäftigte sich ein Workshop.

Über 20 verschiedene Workshops konnten die Teilnehmerinnen besuchen – und sich aktiv einbringen.

Mareice Kaiser, die die Initiative „Kreuzberg hilft“ mitgegründet hat. Die Session „Die Situation geflüchteter Frauen“ war als einziger Workshop den gesamten Tag über offen, da es so viel zu besprechen gab. Eine weitere Session gab es zu Fluchtursachen.

Sex-positiver Feminismus, Kritik am neuen Prostitutionsschutzgsetz, feministische Ökonomie, Frauen in der Krise in Griechenland … die Themen beim Barcamp waren allesamt so spannend, dass man sich kaum entscheiden konnte.

Ihr wollt im nächsten Jahr dabei sein? Dann folgt dem Barcamp bei Facebook. Besser noch: Organisiert eins in eurer Stadt!

Alle weiteren Bilder, die Anne Koch gemacht hat, findet ihr im Flickr-Album zum Barcamp. Die Texte zu den Bilder hat Teresa Bücker geschrieben.

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