Foto: Unsplash | Brooke Lark

Giver oder Taker? Mit dieser Frage merkst du sofort, wie ein Bewerber tickt

Das Bewerbungsgespräch lief gut, die Bewerberin war sympathisch, das Profil genau das, was gesucht wird. Wie der Charakter der Bewerberin aber wirklich aussieht, zeigt sich erst, wenn sie bereits eingestellt ist. Oder?

 

Wenn der erste Eindruck täuscht

In vermutlich jedem Unternehmen gibt es zwei verschiedene Typen von Mitarbeitern, meint Betsy Mikel auf inc.com. Zum einen wären da die „Giver“. Das sind die Mitarbeiter, die ihren Kollegen jederzeit unter die Arme greifen und unterstützen, obwohl sie selbst eigentlich genug auf dem Schreibtisch liegen haben. 

Und zum anderen wären da die „Taker“, die lediglich an sich selbst denken und jede Chance nutzen, die Lorbeeren zu ernten, die eigentlich einem Kollegen zuständen. Organisationspsychologe und Autor Adam Grant macht den Unterschied an folgenden Fragen noch deutlicher. Die Giver fragen: 

„What can I do for you?“

Die Taker fragen hingegen: 

„What can you do for me?“

Die Folge ist klar: Zu viele Taker in einem Unternehmen bringen Schwierigkeiten. Um Taker und Giver jedoch bereits im Bewerbungsgespräch zu erkennen, hat Adam Grant eine Frage entwickelt, deren Antworten zeigen sollen, ob der Bewerber ein Giver oder ein Taker ist. 

Giver vs. Taker

Die Frage lautet: Nenne vier Personen, deren Karrieren du beeinflusst hast. Taker beantworten diese Frage laut Grant mit vier Namen von Personen, die weit über ihm stehen. Er nutzt die Namen bekannter Personen als Sprungbrett und setzt auf den Einfluss, den sie suggerieren. Giver hingegen nennen vier Namen, von denen man vermutlich noch nie etwas gehört hat. Das können Freunde sein, Geschwister oder auch ehemalige Kollegen. Sie helfen anderen Menschen nicht um des eigenen Erfolges wegen – sondern schlichtweg, weil sie helfen wollen. 

Wer mehr über die Verhaltensweisen von Givern und Takern erfahren will, schaut sich am besten Adam Grants TED Talk an, oder aber liest sein Buch „Geben und Nehmen: Warum Egoisten nicht immer gewinnen und hilfsbereite Menschen weiterkommen“.
 

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