Mitarbeiterbindung mit „gesunder“ Unternehmenskultur

Betriebliches Gesundheitsmanagement & Employer Branding:
Indem Maße wie die Anforderung, die besten Mitarbeiter zu finden, steigt, ist es zunehmend eine Unternehmeraufgabe, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.
Neben der Außendarstellung als „guter Arbeitgeber“, sind innerbetriebliche Maßnahmen und Konzepte gefragt. Arbeitsschutz, Risikoprävention nach ISO 9001 und Betriebliches Gesundheitsmanagement sind Teil davon. Die „Klammer“ oder der „Spirit“, der attraktive Arbeitgeber ausmacht oder zusammenhält, sind deckungsgleiche Werte oder erfüllte Erwartungen.

 

Ein „fürsorglicher“ Arbeitgeber, der sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, wird langfristig gewinnen. Dies beginnt bei der Vermeidung von Beinahe-Unfällen und endet nicht beim gesunden Bürostuhl. Das Angebot auf Arbeitgeberseite lässt sich in internen Medien und externen Kanälen darstellen.
Gesunde und motivierte Führungskräfte wie Mitarbeiter sind eine Basis-Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft von Organisationen. Führungskräfte können den Entwicklungsprozess von aktiver und systematischer Gesundheitsförderung gezielt unterstützen.
Manche betriebliche Gesundheitsmanager unterschätzen gelegentlich, was sie im Vorfeld, was sie bereits an gesundheitsförderlichen Regelungen, Strukturen und Prozessen in Ihrer Organisation vorfinden. 

Gesundheitsmaßnahmen im Unternehmen: 
•Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) 
•Sozialbetreuung, Arbeitspsychologische Betreuung 
•Betriebsarzt, Werksarzt, Betriebsärztlicher Dienst 
•Mitarbeiter-/ Feedbackgespräche 
•Personalservice / Personalberatung 
•Betriebsfeste / Weihnachtsfeiern 
•Teamentwicklungsmaßnahmen 
•Mitarbeiterbefragungen 
Firmenfitness-Angebot 
•Betriebssportgruppen 
•Kantine 
•u.v.m. 
Ziel eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist es, diese gesundheitsförderlichen Einzelmaßnahmen in einer sinnvollen und effektiven Struktur miteinander zu vernetzen und deren Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit messbar zu machen. BGM unterscheidet sich von BEM und BGF, oder wie es Badura (1999) ausdrückte, von „bloßem Gesundheitsaktivismus“. BGM ist ein Managementsystem, kurz, damit die Maßnahmen gezielt ankommen und motivierte Teilnehmer passend gefördert werden.
Nötig sind eine unternehmerische „Kultur, die Gesundheit als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg anerkennt und fördert“. Dies wirke sich direkt auf die Arbeitsgebermarke aus, erklärt der Employer Branding-Spezialist.
Als Tools stehen dem Arbeitgeber BGM sowie CSR / Code of Conduct zur Verfügung, die eine „Unternehmensverfassung“ schaffen, als Grundlage für Employer Branding und Erfolg im Recruiting.
Mehr dazu unter www.balance-netzwerk.de

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