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5 richtig blöde Fehler im Jobinterview – und wie man sie vermeidet

Was muss ich tun, um im Bewerbungsgespräch zu glänzen? Nun, ein Anfang wäre, wenn ihr diese fünf Fehler vermeidet.

 

Jobinterview: Alles lief so gut, bis….

Wir wissen alle, wie aufregend es ist, wenn man eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch bekommt – ganz besonders, wenn man so richtig Lust auf den Job hat. Und wir wissen alle, dass es ein paar Dinge gibt, die man im Bewerbungsgespräch lieber vermeidet. Das Blöde ist, auch wenn wir in der Theorie ganz gut wissen, auf was es ankommt, so können wir uns in der Praxis dann doch oft nicht von unserer besten Seite zeigen – und dabei merken wir häufig noch nicht einmal, dass wir uns gerade verrennen.

Aber welche Fehler stoßen denn Personalverantwortlichen wirklich auf? Bei The Muse haben sieben Unternehmer erzählt, welche Bewerber-Fehler sie ganz besonders abschrecken und wir haben für euch die wichtigsten davon rausgepickt.

Fünf Fehler, die keiner machen sollte

1. Du bist motiviert – aber kannst nicht zeigen, wofür genau

Grundsätzlich wissen wir ja, was Personalverantwortliche hören wollen, wenn sie uns danach fragen, warum gerade wir die richtigen für den Job sind. Und genau hier liegt in der Regel das Problem – wenn man sich zu sicher ist, verheddert man sich schnell in Plattitüden, die letztlich nur eines sind: langweilig und unehrlich. Wenn ihr den Job wirklich haben wollt, dann überlegt euch wirklich, was ihr zu bieten habt – denn klar, hier geht’s um Selbstmarketing. Und das funktioniert nur dann, wenn ihr es authentisch und individuell gestaltet. Ein paar handfeste Tipps dazu haben wir auch hier für euch.

2. Ihr habt euch informiert – aber nicht das Wesentliche herausgefunden

Recherche zum Unternehmen im Vorfeld des Jobinterviews ist wichtig? Das ist Basic-Wissen. Und doch machen auch hier viele noch Fehler – denn es geht nicht darum, dass ihr ein Referat über die Unternehmenshistorie halten könnt. Nein, vielmehr müsst ihr zeigen, dass ihr verstanden habt, wohin sich das Unternehmen entwickeln möchte, wie sich die Unternehmensphilosophie zusammensetzt und wo vielleicht noch Lücken im System sind. Schaut euch die Unternehmen und aktuellen Projekte also wirklich gut an – aber erst wenn das durch ist, beginnt die eigentliche Arbeit: Nämlich indem ihr euch wirklich mit den Infos auseinandersetzt und sie nicht nur stumpf sammelt.

3. Ihr stellt keine Fragen

Wer sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet, darf nicht nur über mögliche Fragen durch das Gegenüber nachdenken, sondern sollte sich auch eigene überlegen: Jobinterviews laufen nicht nur in eine Richtung. Eigene Fragen bringen dich selbst in deinem Entscheidungsprozess genauso weiter wie den oder die Personalverantwortliche. Außerdem kann man sich mit dem hier gezeigten Interesse und auch der investierten Zeit von anderen Bewerbern abheben. Welche Fragen sich anbieten? Das haben wir hier schon mal für euch aufgeschrieben.

4. Leidenschaft zeigen findet ihr übertrieben

Ihr brennt für einen Job? Dann zeigt es! Wer Begeisterung für die Aufgabe rüberbringen kann, hat schon ganz viel gewonnen – denn gesucht wird immer jemand, der neue Impulse schafft und mit Energie bei der Sache ist. Also lehnt euch nicht zurück, sondern zeigt etwas von dem Enthusiasmus, der in euch steckt. Auch wenn das gerade introvertierten und schüchternen Menschen schwerfällt: über diesen Schatten müsst ihr springen. Um hier etwas Routine zu bekommen, kann man das Gespräch auch ganz einfach schon mal mit Freunden zuhause üben. Und ganz wichtig: Motivation drückt sich nicht darin aus, besonders laut zu sein – mit wirklicher Aufmerksamkeit, Offenheit, frischen Ideen und Erfahrungswerten, die zum Aufgabenbereich passen, kann man zeigen, dass man genau der oder die Richtige ist.

5. Ihr sucht nach Sündenböcken für die Vergangenheit

Wer in seinem Jobinterview mit aller Leidenschaft davon erzählt, was alles im anderen Job schiefgelaufen ist und hier nicht ein neutrales oder gutes Wort für den ehemaligen Chef bzw. die Chefin und das Team findet, wirft damit vor allem ein schlechtes Licht auf sich. Ja, wir haben alle schon unfaire und unangenehme Situationen im Job erlebt, nicht jede Führungskraft macht ihren Job gut und Kollegen sind nicht per se unsere neuen Best Buddies – aber das erzählt man besser zuhause als dem potentiell neuen Chef. Niemand kann überprüfen, ob ihr recht habt oder nicht – und selbst wenn, würde sich dafür ehrlicherweise niemand die Zeit nehmen. Und so bleibt es eine negative Geschichte, die nun nur mit einem verbunden wird: Mit dir.

– In eigener Sache –

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