Foto: Sergey Zolkin

Wieder was gelernt: 12 Websites, auf denen man für Job und Leben lernen kann

Wir haben doch alle hin und wieder Lust darauf, etwas Neues zu lernen. Aber wie und wo bekommt man die Infos her? Wir haben zwölf Websites für euch, auf denen genau das zu finden ist.

 

Heute will ich lernen, wie man …

… programmiert. Oder selbst einen Tisch baut. Aber wie
packt man das an? Das ist gar nicht so schwer. Denn wir Glückspilze leben ja in
einer Zeit, in der so gut wie jede Information überall verfügbar ist. Man muss
nur wissen, wo!

Wer also das Sommerloch oder den Urlaub zu Hause füllen möchte, oder
einfach das nächste Wochenende mit etwas anderem verbringen will als mit dem
typischen Café-Besuch und einer Runde Flohmarkt, der sollte sich die Liste mit unseren zwölf liebsten Websites für neuen Input ansehen. Frohes Lernen!

Sich vielfältig weiterbilden mit Moocs!

Lernen kann man ja nicht nur an der Uni! Aber es ist schon fantastisch,
wenn man sich in eine Vorlesung setzen, einem Experten auf seinem Gebiet
zuhören und sich dadurch bereichern lassen kann. Denkanstöße inklusive! Dafür
muss man aber längst nicht mehr in einen stickigen Hörsaal – das geht heute von Zuhause. Mit „Massive Open Online Courses“, kurz: Moocs. Und diese Unterrichtsstunden von Koryphähen aus aller
Welt kosten in der Regel noch nicht einmal einen Cent.

Der meistfrequentierte Ort für Moocs ist derzeit die Website
Coursera. Sie bietet Vorlesungen aus aller Welt, darunter auch die beiden
Universitäten von München.

Auch lohnt sich ein Blick auf das vom Massachusetts Institute of
Technology in Cambridge und Harvard gegründete Non-Profit-Unternehmen edX. Hier
finden sich Kurse von Java für Anfänger über das Thema Solarenergie bis zur
Wissenschaft des Glücklichseins – allesamt von renommierten amerikanischen
Universitäten. 

Wer
etwas Geld in die Hand nehmen möchte, kann ab 15 Euro im Monat Lynda
nutzen. Das zu Linkedin gehörende Unternehmen bietet Kurse vom Programmieren
über 3-D-Design bis zur Fotografie, die nach Zahlung alle und ohne Limit
genutzt werden können. 

Programmieren lernen

Warum Programmieren lernen eine gute Idee ist? Ich glaube,
das muss man niemandem mehr erklären. Wer sich hier weiterbildet, kann das Netz einfach
sehr viel kreativer nutzen, eigene Websites bauen oder optimieren und bei
Jobinterviews kommt das natürlich auch immer gut an.

Frauen, die das Programmieren am liebsten mit und durch andere Frauen lernen
möchte, sollte bei den Railsgirls vorbeischauen. Denn das 2010 von Linda
Liukas und Karri Saarinen gegründete Netzwerk hat sich genau das zur Aufgabe
gemacht. 

Auch bei Codes.org kann man als Anfänger das Programmieren lernen oder
das Wissen mit verschiedenen Kursen ausbauen. Zusätzlich gibt es spezielle Angebote für Schüler und Lehrende

Eine neue Sprache lernen

Endlich mal wieder die  Französisch-Kenntnisse auffrischen –
oder keine peinlichen Fehler mehr während einer Konversation auf
Englisch machen? Oder einfach mal schauen, wie sich korrekt ausgesprochenen
Russisch aus dem eigenen Mund anhört? Wer viele Sprachen
spricht, kommt im Leben oft schneller und leichter weiter – und kann sich
Freunde auf der ganze Welt machen. Klingt gut, oder? Eben.

Gelernt werden können sie etwa kostenlos auf busuu. Hier
kann man alleine lernen, oder aber sich in der Community mit Muttersprachlern
aus über 50 Ländern austauschen. Auch auf lingvist ist das möglich – und hier wird einem auch noch das Versprechen gemacht, eine Sprache nach 200 Stunden wirklich zu beherrschen. Einen Versuch wäre das ja wert!

Um sich das Leben etwas schöner zu machen – oder ein neues
Hobby auszubauen

Wenn man zwischendurch mal mit sich und seinem Leben
feststeckt, dann ist guter Rat teuer – oder auch nicht. Es gibt im Netz viele
Menschen, die ihre Erfahrungen und Lösungsansätze mit anderen teilen. Und da
steckt oft so viel Inspiration drin, dass man nach dem Gehörten einfach anders
durchs Leben geht. Wer darauf Lust hat, dem kann man TED nicht oft genug
empfehlen. Hier warten viele Videos von spannende Menschen und Geschichten, die zu sehen
sich lohnen. 

Wer Lust auf DIY-Projekte hat, für den lohnt sich ein Blick auf instructables. Hier treffen sich Kreative aus aller Welt und
teilen mit anderen, wie man verschiedene Vorhaben angeht. Das kann sein, eine eigene Lochkamera zu bauen, ein unzerstörbares Solarlicht anzufertigen oder auch ein altes Möbelstück wieder richtig schick zu bekommen.

Und weil es viele Life Hacks gibt, also Dinge, die das Leben
einfacher machen, die ziemlich großartig sind, sollte man auch mal auf Lifehacker oder Dedalvs.com
vorbeischauen und sich zeigen lassen, wie man Wurststullen richtig belegt oder
Notfall-Geld auf Reisen besser verstecken kann.

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