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Sechs Sätze, die gute Chefs regelmäßig sagen

Gute Führung braucht gute Kommunikation – diese sechs Sätze zeigen, wie es geht.

 

Liebe Chefs: Kommunikation ist King

Was macht eigentlich eine gute Führungskraft aus? Was braucht es, um ein Team zu motivieren, Ziele voranzutreiben, Ideen zu entwickeln? Eine große Aufgabe, die nur erfüllt werden kann, wenn im Unternehmen eine ehrliche, klare und vor allem eine respektvolle Kommunikation herrscht. Und diese kann sich nur etablieren, wenn Führung und Team nicht den Bezug zueinander verlieren und sich gegenseitig nicht als Arbeitsmaschinen, sondern als Menschen begreifen, die an einem Strang ziehen müssen.

Das zu vermitteln, ist in erster Linie Aufgabe von oben – aber keine Sorge, das ist nicht wahnsinnig kompliziert, sondern vor allem eine Frage der Empathie und der Fähigkeit, die Perspektive anderer einnehmen zu können. Dazu braucht es auch keine langen Vorträge, meist reichen ein paar simple Sätze, um Situationen zu entschärfen, voranzubringen oder umzuwandeln. Sechs von ihnen hat Paolina Milana auf The Muse aufgelistet und wir haben uns das angesehen.

Diese sechs Sätze sagen gute Führungskräfte ihren Mitarbeitern

1. Mach dir nichts draus!

Jemand aus dem Team hat richtig Mist gebaut oder einen peinlichen Fehler gemacht, wie eine E-Mail an einen falschen Empfänger zu senden – natürlich ausgerechnet an den schwierigsten Kunden? Nun, was jetzt gar nicht hilft, ist den oder die Mitarbeiterin rund zu machen und so Angst vor jedem kommenden Fehler zu schüren – denn natürlich wird es die wieder geben und wer sich verkrampft macht in der Regel noch mehr davon. Außerdem ärgert sich der Mitarbeiter meist schon selbst genug, schließlich hat man keine Idioten eingestellt. Aber auch richtig gute Leute machen eben Fehler. Gute Kommunikation wäre nun zu sagen, warum das problematisch ist, es dabei zu belassen und ein „Mach dir nichts draus“ hinterher zu schieben.

2. Was können wir daraus lernen?

Bei jedem Event, jeder Präsentation und jedem Pitch können Dinge schiefgehen oder nicht ganz so optimal laufen – und im Zweifel wird genau das auch passieren. Das ist aber kein Beinbruch, sondern der ideale Zeitpunkt, um etwas für den nächsten Anlauf mitzunehmen und es dann besser zu machen. Und genau das sollte der Chef oder die Chefin auch so vermitteln. Statt jetzt also loszupoltern, sollte man fragen, warum man die Dinge so gehandhabt hat, was dann schiefgelaufen ist und was man daraus als Learning für die Zukunft mitnehmen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

3. Wie ist deine Meinung dazu?

Wer regelmäßig nach der Meinung der Mitarbeiter fragt, wird nicht immer nur positive Rückmeldungen zu hören bekommen – aber genau darum geht es! Nur mit einem Team, das sich traut, ganz offen die Meinung zu sagen, wird man erfolgreich arbeiten können. Denn hier wartet ganz viel Expertise, unterschiedliche Perspektiven und Denkansätze. also nutzt, was eure Leute mitbringen, und habt keine Angst davor, auch mal Gegenwind zu bekommen. Genau das bringt euch und euer Unternehmen weiter.

4. Leg los, ich unterstütze dich!

Wenn Mitarbeiter keine Angst davor haben, sich frei zu entfalten, andere Wege zu gehen und mit Lösungsansätzen experimentieren zu dürfen, dann wird ganz neues Potenzial freigesetzt! Also lasst eure Mitarbeiter wissen und spüren, dass sie loslegen dürfen und dass wenn etwas schiefgeht, ihr ihnen nicht in den Rücken fallt und mit dem Finger auf sie zeigt. Denn wer ohne Angst handelt, wächst über sich hinaus und jemand, der sich stets zurückhält, wird auch immer unter seinen Möglichkeiten bleiben. Wen wollt ihr lieber im Team haben? Na, also.

5. Sag ruhig Nein!

Wir alle können nur bis zu einem gewissen Pensum effektiv und sauber arbeiten – ganz klar, oder? Und doch herrscht in vielen Unternehmen ein Klima, in dem es sehr schwerfällt Nein zu sagen, wenn es zu viel wird. Aber wer hat ernsthaft Interesse an ausgebrannten Mitarbeitern, die durch Stress Fehler produzieren, die es sonst nie gegeben hätte? Niemand – und genau deshalb solltet ihr dafür sorgen, dass sich bei euch jeder traut, offen Nein zu sagen, weil das Team weiß, dass das nicht als Zeichen von Schwäche gewertet wird.

6. Ich weiß es nicht

Es ist tatsächlich eher unüblich von einer Führunsperson ganz ehrlich zu hören, wenn er oder sie mal nicht weiter weiß. Schade, denn das kann im Zweifel zu sehr viel weniger Frustration und (teuren) Fehlern führen. Denn natürlich weiß man nicht alles, nur weil man einen bestimmten Titel mit sich herumträgt. Also macht euch ehrlich und habt keine Angst davor, dass ihr damit als unfähig geltet. Denn auch und gerade als Führungskraft muss man seine eigenen Grenzen kennen und darf sich nicht davor scheuen zuzugeben, das man hier und da auch noch etwas lernen kann. Das führt immer zu mehr Respekt als wenn man sich als Blender durchs Unternehmen bewegt, denn das bleibt sowieso nie lange unbemerkt.

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