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Head over Heels: Warum ich ständig ein neues Abenteuer brauche

Eigentlich ist gerade alles ziemlich schön. Und doch ist da diese Unzufriedenheit mit sich selbst, die Leidenschaft für das Ungewisse und der stete Drang nach Veränderung. Warum kann ich nicht einfach glücklich sein, mit dem was ist? Das fragt unsere Communityautorin Vic ky.

 

Warum es mir selten gelingt glücklich zu sein

Zufriedenheit ist in unseren Kreisen ein seltenes Gut. Ich selbst bin momentan in einer Phase, in der es mir eher selten gelingt einfach mal nur glücklich zu sein. Einen Grund dafür gibt es keinen. Zumindest offenbart sich dieser mir nicht so ganz.

Denn ich habe alles…  

… und dann doch wieder nichts. Ich will mehr. Das was ich habe reicht mir nicht. Ich verliere die Lust, den Spaß, die Aufregung. Langeweile macht sich breit. Und dazu gleich noch richtig schlechte Laune. Ich habe Angst stehenzubleiben. Mich nicht weiterzuentwickeln. Die Zeit drängt und ich will noch so viel vom Leben. Aber wo fang ich an, wo hör ich auf? Was schaffe ich tatsächlich alles und was nicht?

Ich will mehr – ich will alles! Wenn mich das nur nicht so unzufrieden machen würde

Gedanken wie diese kennt jeder. Sie kreisen durch unsere Köpfe und rauben uns jegliche Ruhe, Ausgeglichenheit und ja, natürlich auch die Zufriedenheit. Berufliche wie auch private Weiterbildungszwänge und dazu ein ausgeprägter Entdeckergeist machen das Leben für Menschen wie mich nicht immer ganz einfach. Denn neben Karriere und Erfolg möchte man auch noch was von der Welt sehen und Gutes tun. Freundschaften pflegen, Zeit mit der Familie verbringen und und und. Die Liste ist lang. 

Ständig dieses: Wieder nichts geschafft. Zumindest breitet sich das Gefühl ziemlich schnell aus, wenn von der dreiseitigen To-Do-Liste dann wieder nur zwei Punkte abgehakt werden können. Und am nächsten Tag werden ohnehin wieder neue Punkte dazukommen. Es nimmt also nie ein Ende. Die Liste bleibt. Aber wie hält man das bloß aus?

Was jetzt hilft: Prioritäten setzen

Abstriche machen, lautet die Devise. Und das Leben genießen! Wie man das macht? Prioritäten setzen! Aber wie? Ehrlich gesagt: das muss jeder selber wissen. Der Unzufriedenheit mit sich selbst gehört auf jeden Fall der Kampf angesagt. 

Für meine Wenigkeit ist es besonders wichtig, dass das Leben aufregend bleibt. Da ist nicht nur das Problem von dem Druck, so vieles machen zu wollen und die mangelnde Zeit dafür, sondern auch das Rastlose in mir, das Streben nach Veränderung und die Herausforderung die damit verbunden ist – was mich manchmal an den Rand der Verzweiflung bringt. Aber ich will es ja so. Deswegen heißt es auch dieses mal wieder…

…Job Adieu, Hallo Leben!

Sich vom gewohnten Umfeld und seinem Job zu verabschieden, das tut manchmal richtig gut. Sich ins Ungewisse stürzen und einen Teil seiner Liste unabgehakt hinter sich zu lassen, allem voran die Unzufriedenheit, ja das kann Wunder wirken. Ob es langfristig hilft ist eine andere Frage – aber hey, ist man unglücklich, muss man was dran ändern und das geht dann meistens recht schnell. 

Man muss nur eben mal Prioritäten setzen und ein paar kleine oder größere Entscheidungen treffen, dann kann es auch schon losgehen. Ach ja und die Angst vor dem Ungewissen, die lässt man besser zu Hause. Aber sonst wär es ja auch schnell wieder langweilig… nicht wahr?

Also: Auf ins nächste Abenteuer! Macht euch auf die Suche nach eurem Glück!

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