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3 Gründe, warum du das Sommerloch für Bewerbungen nutzen solltest

Das Sommerloch kann manchmal ganz schön langweilig sein. Die Kollegen sind ausgeflogen, die Motivation im Keller. Warum also nicht die Zeit nutzen, sich besinnen und die nächsten Karriereschritte planen?

 

Die beste Zeit

Es ist heiß, der Schreibtisch dir gegenüber leer, die meisten Mails laufen mit einer Abwesenheitsnotiz ins Leere. Ja, richtig, wir befinden uns im Sommerloch. Bis zu deinem eigenen Urlaub hast du noch zwei Wochen. Der Gedanke an Strand und Meer macht dich schon ganz nervös. Du kannst das Büro langsam nicht mehr sehen und sehnst dich nach einer anderen Perspektive. Die allerdings mit dem Urlaub dann wieder beendet ist. So ganz kann es das doch nicht sein, oder?

Statt den Laptop zuzuklappen und die Füße hochzulegen, solltest du daher die Sommerruhe nutzen, um deine derzeitige Situation zu reflektieren und gegebenenfalls Veränderungen in Betracht zu ziehen. Du meinst, im Sommer ist doch eh nichts los – das kann noch warten? Von wegen. Inspiriert von Georgene Huang auf Forbes, erklären wir dir anhand von drei Gründen, warum gerade der Sommer die beste Zeit ist, um deine nächsten Karriereschritte zu planen. 

1. Zum Jahresende gibt es jede Menge Optionen

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Viele Unternehmen arbeiten mit einem jährlichen Budget für Personal. Sind sie in der ersten Hälfte des Jahres noch vorsichtig mit der Ausschreibung von neuem Personal, schlagen die meisten kurz vor Ende des Jahres noch mal zu und bieten neue Jobmöglichkeiten. September und Oktober sind daher die Monate, in denen es sich am meisten lohnt, Bewerbungen in die große weite Arbeitswelt zu schicken. Um auf diese Job-Welle dann angemessen vorbereitet zu sein, solltest du den Juli und August dafür nutzen, deine Bewerbung, Portfolio und Profile auf Xing sowie LinkedIn auf Vordermann zu bringen.

2. Die Zeit rennt

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Nach dem Sommer, wenn alle wieder erholt und braun gebrannt aus ihren Urlauben zurück an die Schreibtische begeben, geht es auf der Arbeit wieder rund. Deine E-Mail-Postfach quillt über, in einem Meeting-Marathon wird all das aufgeholt, was liegen geblieben ist. Und dann, ehe du dich versiehst, ist schon Oktober. Wenn du dann erst anfängst, deine Bewerbungen zu schreiben und dich nach neuen Stellen umzuschauen, steht beinahe schon der Weihnachtsmann vor der Tür. Besser, du fängst ganz in Ruhe während des Sommerlochs mit der Neuorientierung an und kannst dich ganz ohne Zeitdruck nach neuen Möglichkeiten umschauen. 

3. Sachlich eine Entscheidung treffen

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Im Urlaub, wenn du dich nicht nur physisch, sondern auch psychisch fernab von deiner Arbeit befindest, lassen sich dich Dinge mit einer gesunden Portion Nüchternheit betrachten. Ohne den Ärger über den Kollegen, der dir seine Aufgaben in deine Schuhe schiebt, ein Meeting, das blöd verlaufen ist oder einen nervigen Kunden. Du hast die Zeit und Muße, deine derzeitige Situation distanziert zu betrachten und dir die Frage zu stellen, ob dich das, was du dort täglich in deinem Job machst, wirklich glücklich macht. könntest du eine Liste mit den Dingen anlegen, die du dir von deinem Arbeitgeber wünscht. Dem gegenüber kannst du die Punkte stellen, die dir dein derzeitiger Arbeitgeber bietet. Du vermisst ein paar wichtige Dinge, die für dich extrem wichtig sind? Dann weißt du, worauf du bei deiner Jobsuche achten musst.

Für Veränderungen ist es natürlich nie zu spät. Auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, wäre dennoch ein Fehler. Du weißt, du bist unglücklich in deinem derzeitigen Job? Dir ist bewusst, dass es so nicht weitergehen kann? Dann freunde dich mit dieser Erkenntnis an und zücke den Bewerbungsstift. Das Unglück weiter vor dich herzuschieben, bringt niemandem etwas. Weder dir noch deinem Arbeitgeber. Also, auf die Plätze, fertig, los! 

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